Huhu meine Lieben,

es ist mir eine Freude euch heute hier an Tag eins zur Blogtour „Hässliches Entlein war gestern“  begrüßen zu dürfen. Hier geht es zur kompletten Übersicht der Tourtage. Wenn ich du wäre, würde ich auch an den anderen Tagen vorbeischauen, denn es gibt sehr interessante Beiträge und auch einen wirklich tollen Gewinn, aber hierzu mehr am Ende des Beitrages.

Nun zu meinem Beitrag und zwar darf ich euch das Buch vorstellen.

 

Hässliches Entlein war gestern – Kera Rachel Cook

Erscheinungsdatum: 16.07.2017
Seitenanzahl: 234 Seiten
Verlag:
Erhältlich als:

  • Taschenbuch: 9,90 Euro
  • eBook: 2,99 Euro (KU: gratis)

Hier erhältlich: Amazon

 

Klappentext:

#ichoosetolovemyself Was macht man, wenn der Model-Scout einer der größten deutschen Agenturen einem seine Karte gibt? Man vereinbart einen Termin und überredet Mutti, mit einem nach München zu fahren. Unzählige ambulante Therapien, zwei Klinikaufenthalte und eine überwundene Essstörung später merkt man dann, dass das große Glück nicht auf den Laufstegen dieser Welt zu finden ist… Die ehemalige Germany’s Next Topmodel-Kandidatin und international erfolgreiches Plus-Size-Model Kera Rachel Cook erzählt offen und bewegend von ihren Erfahrungen in einer Welt, in der menschliche Werte hinter Oberflächlichkeiten verschwinden und man immer nur so viel wert ist wie der nächste Job. Gnadenlos ehrlich schreckt sie nicht davor zurück, den Leser auch zu ihren dunkelsten Momenten mitzunehmen. Es ist die Geschichte einer jungen Frau, die sich von schweren Schicksalsschlägen nicht beirren lässt, sondern auch in scheinbar ausweglosen Situationen genug Mut und Hoffnung in sich findet, ihren Weg weiterzugehen. Ihr Ziel: die Liebe – zu sich selbst und zum Leben.

Quelle: Amazon

 

Meine Meinung:

Schon als ich den Titel des Buches gesehen hatte, war ich an diesem Buch hier interessiert. Ich fand diesen sehr ansprechend.

Die Autorin erzählt uns hier einiges aus ihrem Leben. Sie gibt uns Einblicke in ihre Jugend sowie aber auch bis in die Gegenwart. Es ist nämlich so, dass Kera gerne Model oder Schauspielerin geworden wäre und so erzählt sie uns, was sie damals hat durchmachen müssen, denn diese beiden Berufe sind ja nicht unbedingt leicht.

Als Leser erfährt man auch, dass Kera eigentlich keine leichte Kindheit hatte, denn ihr Vater war nicht da und so musste sie mit ihrer Mutter und mit ihrem Stiefvater alleine aufwachsen. Sie hatte zwar Unterstützung von ihrer Mutter, aber irgendwie kam mir vor, dass sie dennoch einfach auch viel auf sich alleine gestellt war.

Während des ganzen Buches gibt es immer wiederkehrende Abschnitte, in denen uns Kera erzählt, welche Essstörungen sie durchgemacht hat, weil sie sich somit einen Durchbruch in ihrer Karriere versprochen hatte, was natürlich nicht unbedingt zielführend war. Interessanterweise hatte Kera viele Therapien, sowohl im Zusammenhang mit ihren Essstörungen, als auch mit der bipolaren Störung, diese wurde aber nur kurz erwähnt.

Nachdem ich auf dem Stepper gestanden und gesehen hatte, wie lange ich trainieren musste, um 560 Kalorien zu verbrennen, also eine Tafel Rittersport Nougat, begann ich ganz genau zu überlegen, was ich aß und wie viele Kalorien etwas hatte.

Ich hatte das Gefühl, dass Kera mit ihren Essproblemen auch etwas kontrollieren wollte, denn ihre Buchungen oder auch bei ihrer Familie konnte sie das ja nicht.

Das Gewicht war so viel einfacher zu kontrollieren als der ganze Mist, der in meinem Inneren tobte.

Von Kera werden wir übrigens auf eine Reise durch Deutschland geschickt, aber sie erwähnt auch ihren Ausflug zu ihrem Vater in die USA. Diese Locations sind recht gut beschrieben.

Der Schreibstil ist während des ganzen Buches sehr flüssig und trotz der Thematik sehr leicht. Man bekommt auch nicht wirklich medizinische Begriffe an den Kopf geworfen, sodass der Lesefluss gestört sein könnte. Bei mir sind die Seiten nur so dahin geschmolzen.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es wurde mit Fotos aus dem Leben der Autorin gespickt, was ich sehr nett gemacht finde. Übrigens sind auch im Buch drinnen, auch noch Fotos enthalten.

 

Gewinnspiel:

Natürlich kommt noch meine Frage des Tages, diese müsst ihr bis zum 11.12 beantworten, damit ihr eine Chance auf einen der folgenden Gewinne habt:

 

1. Platz: 1 #ichoosetolovemyself Bio Hoodie Woman (Farbe (grau, blau, schwarz, mint, hellrot) und Schriftfarbe (pink, blau, orange) nach Wahl) im Wert von 48,99€ & 1 signiertes Buch “Hässliches Entlein war gestern”:
 
2. Platz: 1 choose love Tasse (schwarz) im Wert von 16,99€ & 1 signiertes Buch“Hässliches Entlein war gestern”:
 
3.Platz: 1 signiertes Buch “Hässliches Entlein war gestern”

Was verbindet ihr mit „Hässliches Entlein war gestern“? Vielleicht gab es ja auch bei euch schon Erlebtes in eurem Leben?

 

 

Liebe Grüße und vielen Dank für euren Besuch, Eva

 

Übrigens geht es morgen bei Rachel weiter, die ein Interview mit der Autorin führen durfte

 

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden

 

 

 

 

5 Comments

  1. jenny siebentaler Reply

    mit „Hässliches Entlein war gestern“ verbinde ich Mobbing aus Kindheitstagen die ich selbst erfahren durfte und das Leider aus meiner Familie was mich damals schon sehr krängte und wütend und verzweifelt machte-denn es war einer meiner Brüder der selbst Homo ist……!
    LG jenny

  2. Ich war als Jugendliche ein einziger Komplexhaufen und bin in der Schule nur gemobbt worden. Erst als ich mich innerlich selbst gefunden habe, wurde ich „schön“, also habe Ausstrahlung bekommen. Man muss sich erst mal selbst lieben lernen, um strahlen zu können. Und dann hat das Äußerliche gar nicht mehr so viel Gewicht.

  3. Huhu,

    Danke für den tollen Auftakt, der wirklich schon viel Preis gibt.
    Ich glaube, dass es viele Jugendlichen schwer fällt, sich selbst so zu akzeptieren, wie sie sind. Es wird ihnen ein „falsches“ Bild vorgelebt und immer wieder aufgezeigt. Damit meine ich eben solche Sendungen wie GNTM.
    Ich selbst war ein Spätzünder. Habe mich nicht für Mode und Makeup interessiert. Und ich trage seit meinem 5. Lebensjahr eine Brille. Kinder können grausam sein, auch wenn sie sich der Folgen nicht bewusst sind. Doch Sendungen wie diese fördern es, und liesen auch mich irgendwann glauben, ich sei hässlich. Irgendwann bin ich auf die Welle aufgesprungen, doch besser habe ich mich dadurch nicht gefühlt.
    Mein Selbstwertgefühl hat sich an Kleidung und irgendwelchen Dingen gemessen, die eigentlich absolut unwichtig sind. Als ich älter wurde, wurde mir klar, dass ich mich im Endeffekt nur selbst belüge. Die Kontaktlinsen, welche ich nicht vertragen habe, habe ich abgelegt. Mir nur noch Kleidung gekauft die mir gefällt. Es war mir egal geworden, was andere von mir denken, weil, solange ich mich nicht selbst liebe, kann ich auch nicht sein wer ich will. Das hat mir sehr geholfen. Mir ist bewusst geworden, dass ich mich nicht verbiegen muss. Dass jeder Mensch anders ist. Dass Schönheit nicht nur äußerlich ist. Denn Schönheit kommt von innen. Auch wenn es klingt wie ein klicheehafter Spruch, sobald man von innen her strahlt, strahlt man das auch nach außenhin aus. Dadurch wuchs mein Selbstwertgefühl und mein Auftreten hat sich geändert. Ich verbinde damit nicht das man sich verbiegt um der Mediengesellschaft zu gefallen, sondern den Abschied von der Einstellung, dass Schönheit nach irgendwelchen Merkmalen festlegbar ist. Jeder Mensch ist schön, er muss es nur selbst, für sich zuerst, merken <3

    Liebe Grüße

  4. Hallo und guten Tag,

    als erstes kommt mir da das Märchen…“Das hässliche Entchen “ in den Sinn

    und da ziehe ich dann gerne den Vergleich….auch das hässliche Entchen….war bis ans Erwachsenenalter dauert am Kämpfen um Liebe/Achtung und Anerkennung.

    Genau wie viele Kids in heutiger Zeit

    ….und auch wenn es kein „richtiger Trost ist“ …..auch beim hässlichen Entchen gab es ein gutes Ende und so sehe ich auch die Botschaft in dem Titel des Romanes hier in der Blogtour….irgendwann ist es Schnee von gestern.

    Hässliches Entchen war gestern und im Erwachsenenalter ist jeder dann für jemanden …der schöne Schwan.

    LG..Karin..

  5. Hallo und herzlichen Dank für diesen schönen Blogtour-Start! Mit „Hässliches Entlein war gestern“ verbinde ich die Geschichte einer jungen Frau von einem unzufriedenen Mauerblümchen zu einer selbstbewussten, selbstzufriedenen und unabhängigen Frau, die sich selbst gefunden hat, sich selbst schätzt und achtet, die ihren Wert genau kennt und ihr Lebensglück gefunden hat. Ich selbst habe so einen „extremen“ Weg nicht gehen müssen, aber Selbstfindung, Selbstzufriedenheit und Selbstbewusstsein waren auch für mich – wie wahrscheinlich für jeden anderen Menschen – ein Weg, den ich zum Lebensglück gehen musste.

    Liebe Grüße
    Katja

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