Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar*!

 

Erscheinungsdatum: 29.09.2017
Seitenanzahl: 274 Seiten
Verlag: Königskinder
Erhältlich als:

  • Hardcover: 16,99 Euro
  • eBook: 11,99 Euro

Hier erhältlich: Verlag, Amazon**

 

Zum Autor:

Dan Gemeinhart ist Grundschullehrer, Bibliothekar und Vater von drei Töchtern. Geboren in Frankfurt am Main lebt er heute mit seiner Familie in Cashmere, Washington. Die wirkliche Wahrheit ist sein erstes Buch.

Quelle: Verlag

 

Klappentext:

Oktober 1890, Washington State: Der zwölfjährige Joseph hat nahezu alles verloren – seine Eltern, seine kleine Schwester und sein Zuhause. Doch als dann auch noch sein geliebtes Pferd verkauft wird, gibt er nicht auf, sondern beschließt, Sarah zurückzuholen. Koste es, was es wolle! Selbst wenn er dafür Naturgewalten trotzen muss, von wilden Tieren bedroht wird und schließlich sogar mit Männern zu tun hat, für die ein Menschenleben keinen Dollar wert ist. Aber wenn Joseph eines nicht verloren hat, dann ist es die Hoffnung, Sarah wiederzufinden. Und den Mut, dafür zu kämpfen.

Quelle: Verlag

 

Meine Meinung:

Was für ein tolles Buch.

Schon, als ich das abgebildete Pferd auf dem Cover gesehen habe, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Als ich dann auch noch den Klappentext gesehen habe, wolle ich unbedingt wissen, ob es denn klappen würde das Pferd zu retten.

Der Autor wirft uns hier mitten in den Wilden Westen im Jahre 1890 und wir sind sogleich mitten im Geschehen und erfahren gerade, dass Josephs Pferd verkauft wurde und so begibt er sich nun auf den Weg um seine Stute zu retten.

Ich fand die Handlung in diesem Buch wirklich wunderbar. Es ist eine Geschichte über Abenteuer, Freundschaft und Familie. Es ist bewundernswert, wie Joseph sich hier auf die Reise begibt und um sein Pferd zu retten, denn es ist ja das einzige, was noch von seiner Familie übrig geblieben ist. Vielleicht würde man in solch einer Situation ähnlich handeln.

Mir haben die Beschreibungen über die Reise und die Abenteuer sehr gut gefallen, denn ich fand es bemerkenswert, wie der Junge sich durch die ganzen unvorhersehbaren Ereignisse kämpft. Mir hat es auch gefallen, wie er trotz seines Zieles doch immer mal wieder anderen geholfen hat und so eine Verzögerung in Kauf genommen hat.

Der Schreibstil ist wirklich toll. Das Buch lässt sich sehr flott lesen. Aus meiner Sicht ist die Schreibweise eher einfach gehalten, da ja das Buch auch eher für jüngeres Publikum gedacht ist. So gibt es in der Wildnis eigentlich keine gruseligen Szenen, die man vielleicht erwarten würde.

Joseph finde ich einen tollen Hauptcharakter. Mir war er auf der Stelle sympatisch und stellenweise hat er mir dann doch echt leid getan, denn ich stelle mir das schon sehr schlimm vor, wenn man niemanden mehr hat. Allerdings wirkte er auch für sein Alter sehr stark.

Das Cover gefällt mir gut. Ich finde es sehr ansprechend.

 

Fazit:

5 von 5 Sterne. Kann ich definitiv weiterempfehlen!

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