Huhu meine Lieben,

im Rahmen der Veröffentlichung seines neuen Buches „Troubleshooter: Das Aufgebot“ durfte ich mit dem Autor Felix A. Münter ein tolles Interview führen.


Felix Alexander Münter, geboren 1985, studierte angewandte Sozialwissenschaften in Dortmund und arbeitet seit dem Ende seines Studiums als Freiberufler im Sozial- und Gesundheitswesen.  Seit 2014 ist er auch als Autor tätig. Neben dem Verfassen von Geschichten ist er leidenschaftlicher Rollen- und Brettspieler und hat ein ausgeprägtes Interesse an Politik und Geschichte. 

Quelle: Verlag

 

 

Wie bist du zum Schreiben gekommen? 

Geschrieben habe ich eigentlich schon immer – Projekte beendet hingegen weniger. Der Auslöser, ein Projekt wirklich zu beenden, war dann ein Auslandsaufhalt meiner Frau. Spannenderweise war es eine Art, Kontakt zu halten. Ich saß daheim und schrieb, schickte ihr die fertigen Kapitel – und irgendwann war die Geschichte dann erzählt. Dabei handelte es sich nicht um irgendeine persönliche oder Intime Erzählung sondern tatsächlich um die Rohfassung meines erstens Werks, dass 2014 dann auch veröffentlicht wurde.  

 

Ich habe gesehen, dass du im Bereich Sozial – und Gesundheitswesen im Einsatz bist/ warst. Wie sind hier deine Erfahrungen? Hast du das Gefühl, dass diese Thematik immer intensiver wird? 

Ich bin immer noch in diesem Bereich tätig – und werde es wohl noch einige Zeit sein. Für mich ist es ein spannender Job. Ich bin als Dozent für Sozialwissenschaften unterwegs, habe also mit angehenden Kranken- und Altenpflegern, Operationstechnischen Assistenten oder Ärzten zu tun, da geht es dann um Kommunikation, Psychotraumatologie und all diese netten Dinge. Ich bin mit dem was ich mache recht zufrieden – und meine Azubis wohl auch. 

 

Wenn du ein Tier sein müsstest, für welches würdest du dich entscheiden? Und wieso? 

Puh. Ich mag Schildkröten. Ich halte selbst keine Tiere und würde auch nicht auf den Gedanken kommen, aber Schildkröten haben schon was für sich. Sie sind nachweislich schwer aus der Ruhe zu bringen, werden uralt und haben im schlimmsten Falle immer einen schützenden Panzer. Klingt spannend, oder?  

 

Wie sind deine Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Bloggern?  

Ich könnte mich nicht an eine negative Begebenheit erinnern. Will sagen: Ich bin fasziniert von der Arbeit, die da geleistet wird und finde den Elan und die Motivation bemerkenswert. Aber so ist es wohl mit allem, was einen interessiert und bewegt, oder?  

 

Was darf für dich bei einer Schreibsession auf keinen Fall fehlen? 

Das ist einfach. Wer mich ein bisschen kennt, weiß auch von meinen Vorlieben. Ich gehöre zu dem aussterbenden Menschenschlag der Raucher – und bin den Zigarren verfallen. Zu einer ausgedehnten Session gehören also ein oder zwei gute Zigarren, gute Musik und letztlich auch eiskalte Cola. Aus Glasflaschen 😉  

 

Wie geht man als  Autor mit negativen Rezensionen um? 

Je nu. Am Anfang, bei den ersten Büchern glaubt man noch, ein Werk zu schreiben, das besonders vielen Leuten gefallen wird. Das ist natürlich völliger Schwachsinn. Geschmäcker sind verscheiden und was dem einen Leser gefällt, findet der andere völlig schlecht. Menschen sind eben individuell und so wird es immer welche geben, denen nicht gefällt, was du schreibst. Negative Rezis gehören eben zum Handwerk – und ich würde skeptisch werden, wenn es sie nicht geben würde. Für mich ist der Tag nach so einer Rückmeldung nicht ruiniert. Das war, da habe ich kein Problem mit, das zuzugeben – mal anders. Aber man wächst ja auch mit der Zeit.   

 

Welche drei Dinge würdest du auf alle Fälle auf eine einsame Insel mitnehmen? 

Meine Frau (wobei es der nicht gefallen wird, als „Ding“ zu zählen :P) , einen Lebensvorrat an Zigarren und einen Computer mit autarker Stromversorgung. Bitte hofft, dass das nie passieren wird, denn dann feure ich noch mehr Manuskripte heraus, als ich jetzt eh schon tue.  

 

Woher nimmst du die Inspiration für deine Geschichten? 

Tatsächlich von überall. Manchmal sind es Gespräche, die ich morgens in der Bahn höre, manchmal ist es Werbung, ein Musikstück oder auch das seltsame Auto vor mir im Stau, bei dem ich mich Frage, wie der komische Schaden auf der Heckklappe wohl passiert sein könnte. Letztlich ist der ganze Tag voller Inspirationen. Man muss nur mit offenen Augen durch die Welt gehen.

 

Wenn du eine Geschichte fertig hast, wer darf diese dann als erstes lesen, bevor sie veröffentlicht wird? 

Meine Frau ist in der Regel die erste Instanz. Ich lese ihr vieles vor und höre mir ihre Meinung an. Dann habe ich einen sehr guten Freund, der seit Jahren eigentlich alles bekommt, was ich so schreibe – und zuletzt gibt es noch einen kleinen aber feinen Pool aus Testlesern, die eifrig dabei sind.  

 

Darfst du bei der Covergestaltung mit entscheiden? Oder gestaltest du die sogar selber? 

Was die kreative Gestaltung von Covern angeht, so bin ich ein Legastheniker. Das überlasse ich also besser den Profis, denn wenn ich es machen würde, käme nicht mehr als eine Paint-Skizze bei heraus. Und sie wäre nicht mal sonderlich gut. Mitspracherecht habe ich eigentlich immer irgendwie. Bei den Papierverzierern zu 100% (viele der Cover beruhen auf meinen Vorschlägen) bei anderen Verlagen ist es weniger bis gar nicht so. Generalisieren kann man es also nicht.    

 

Nun, meine Lieben ich hoffe, dass das Interview euch gefallen hat. Mir war es auf alle Fälle eine Freude, es führen zu dürfen.

Ich möchte mich auch hier bedanken und zwar bei Felix für seine Zeit und natürlich auch beim Verlag, dass mir die Möglichkeit geboten wurde.

Hier könnt ihr übrigens noch die anderen Bücher des Autors ansehen:

Verlag

 

Vielen Dank für euren Besuch und liebe Grüße,
Eva

 

Write A Comment

*

%d Bloggern gefällt das: