Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar*!

Erscheinungsdatum: 04.05.2018
Seitenanzahl: 300 Seiten
Verlag: Verlagshaus el Gato
Erhältlich als:

  • Taschenbuch: 13,90 Euro
  • eBook: 4,99 Euro

Hier erhältlich: Verlag, Amazon**

Klappentext:

Ben, dorfbekannter Bad Boy, verliert sich immer mehr in Alkohol und Gewalt. Als der Richter ihm Sozialstunden auf einem Schäfereihof aufbrummt, spielt Ben mit dem Gedanken, einfach abzuhauen. Doch dann trifft er auf die 17-jährige Lavinia. Ben wird aus dem seltsamen Mädchen nicht schlau. Sie liebt es, sich im Stall und auf der Weide zu verkriechen, versteckt ihr Gesicht hinter einer riesigen Brille und beschäftigt sich ausgerechnet mit Handarbeiten. Ihr Hobby weckt ungewollte Erinnerungen in Ben: an das Patchwork und Quilten seiner Mutter – und an eine längst vergangene Zeit, in der er die
Sommerwärme noch spüren konnte.

Meine Meinung:

Das Buch durfte ich für eine Blogtour lesen und ich bin wirklich froh, dass ich es getan habe. Die Autorin erzählt uns hier auf sehr gefühlvolle Weise, die Geschichte von Ben. Dieser wurde zu Sozialstunden verdonnert und so landet er auf einem Bauernhof. Hier trifft er auf Livi. Sie ist die Tochter des Hauses und hat gerade zu Beginn doch so einige Vorurteile.

Persönlich hat mir die Handlung richtig gut gefallen, denn diese war sehr angenehm zu lesen und ich fand es auch richtig spannend zu erfahren, was mit Ben passieren wird und ob die Kurve kriegt. Im Laufe des Lesens darf man dann auch mehr über Ben und seine Vergangenheit erfahren, was doch so manchmal mein Mitleid auf den Plan ruft, denn um es kurz zu sagen, er hatte es aus meiner Sicht nicht leicht. Auch über Livi erfährt man mehr, was ich persönlich auch recht interessant fand.

Das Setting auf dem Bauernhof konnte mich ebenso begeistern, denn alles wirkte absolut authentisch und sehr gut nachvollziehbar. Gerade die Sache mit den Tieren und Ben hatte eine tolle Wirkung auf mich.

Die beiden Hauptcharaktere würde ich als definitiv gelungen bezeichnen. Beide fand ich jetzt sympathisch und ich fand es toll, welche Tiefe den beiden von der Autorin verpasst wurden. Zwei tolle Charaktere.

Ebenso würde ich auch die Nebencharaktere als realistisch bezeichnen. Gerade Livis Familie kommt ja doch sehr häufig vor und ich fand auch diese ganz nett.

Die Schreibweise war sehr locker und flüssig. Das Buch war sehr gut zu lesen, obwohl es sich ja mit einer schwierigeren Thematik beschäftigt. Die Autorin schreibt auch sehr emotional ohne jetzt aufdringlich zu wirken. Die Handlung wird übrigens aus wechselnder Perspektive der beiden Hauptprotagonisten erzählt.

Das Cover gefällt mir recht gut.

Zur Autorin:

Mit acht Jahren gründete Britta Orlowski ihren eigenen Verlag und war Autor, Setzer, Illustrator und Buchbinder in einer Person, bevor sie im Jahr 2008 nach vielen Anläufen den ersten Verlag fand, der ihren Debütroman schließlich heraus brachte.
In der Zwischenzeit absolvierte sie erfolgreich ihre Ausbildung zur zahnmedizinischen Fachangestellten und gründete eine Familie. Da sie in einer Zahnarztpraxis leider keine Geschichten erfinden durfte, widmete sie sich nach mehr als zwanzigjähriger Tätigkeit dort ganz ihrem Traumjob und wurde Buchautorin

Quelle: Amazon

 

Fazit:

5 von 5 Sterne. Klare Kauf – und Leseempfehlung. Emotionale Geschichte, die toll unterhält.

 

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