Erscheinungsdatum: 28.06.2018
Seitenanzahl: 320 Seiten
Verlag: Carlsen
Erhältlich als:

  • Taschenbuch: 7,99 Euro
  • eBook: 7,99 Euro

Hier erhältlich: Verlag, Amazon**

 

Klappentext:

Stevie hat nichts mehr zu verlieren. Sie ist fest entschlossen, aus diesem Körper, aus diesem Leben zu verschwinden. Aber alle wollen sie daran hindern. Ihr Vater, der sie ins Therapiezentrum einweisen ließ. Anna, die so ganz anders ist als die anderen Seelenklempner. Und selbst den Mädchen, mit denen sie ein Zimmer und ein Schicksal teilt, fühlt sich Stevie jeden Tag näher. Aber sie wird sich nicht öffnen, sie hat schließlich einen Plan. 

Quelle: Verlag

 

Meine Meinung:

Auf das Buch bin ich eher zufällig gestoßen, da ich aber die Thematik “Essstörungen” interessant und wichtig finde, wolle ich die Geschichte lesen. Gespannt war ich auch, wie die Autorin, das Feeling der betroffenen Menschen, dem Leser näherbringen wird.

Der Einstieg ist mir recht gut gelungen, denn man darf als Leser Stevie begleiten, die in 27 Tagen sterben will, so ihr Plan. Leider wird sie zu ihrer eigenen Überraschung in ein Therapiezentrum eingeliefert und da sie noch minderjährig ist, kann sie sich nicht selber wieder rauslassen. So muss sie nun über einen deutlich längeren Zeitraum in dieser Einrichtung bleiben und ist konfrontiert mit diversen Regeln und Essensplänen, sowie Therapiesitzungen.

Das Buch hat mir richtig gut gefallen, denn der Autorin ist es absolut gelungen, dem Leser die schwierige Thematik auf sehr emotionale Weise näherzubringen und ich habe regelrecht mitgelitten. Nach Beendigung der Geschichte habe ich dann auch erfahren, dass die Autorin selber betroffen war und ich finde diesen Aspekt merkt man extrem, denn alles ist viel realistischer und greifbarer für mich gewesen, obwohl Stevies Geschichte eigentlich nur fiktiv ist.

Die Gründe für die Erkankung und einfach generell die schwierige emtionale Situation von Stevie wurde beschrieben, wodurch ich noch mehr Verständnis für sie hatte. Interessant fand ich die Beschreibung des Zentrums und die Behandlungsweisen für die Patienten. Hier habe es doch einige Details, welche ich ganz spannend fand. Im großen und ganzen muss ich noch erwähnen, dass es mir sehr gefallen hat, wie dieses wichtige Thema hier von der Autorin präsentiert und für mich als Leser zugänglich gemacht wurde.

Die Charaktere fand ich toll und absolut authentisch beschrieben. Stevie fand ich sympathisch und ich konnte sie sehr gut verstehen. Auch die übrigen Personen der Einrichtung, aber auch aus Stevies privatem Umfeld, fand ich gelungen und es war echt schön zu sehen, welche Vielfalt an Charakteren uns die Autorin hier präsentiert.

Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Ich wurde regelrecht an das Buch gefesselt, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es mir Stevie ausgehen wird. Das Ende war ebenso wirklich realistisch, denn es ist nicht das perfekte Ende, dass man sich vielleicht erwartet. Die Handlung war toll verständlich und man konnte dieser sehr gut folgen.

Das Cover finde ich etwas langweilig, aber dennoch recht schön gestaltet.

 

Fazit:

Emotionale Geschichte, die toll unterhält. Kann ich absolut weiterempfehlen.

5 von 5 Sterne

 

Zur Autorin:

Meg Haston lebt in Jacksonville, Florida. Hier schreibt sie und arbeitet als Beratungslehrerin an einer Privatschule. „Alles so leicht“ ist ihr erster Jugendroman.

Quelle: Verlag
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