Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar*!

 

Erscheinungsdatum: 25.06.2018
Seitenanzahl: 384 Seiten
Verlag: Blanvalet
Erhältlich als:

  • Hardcover: 20,00 Euro
  • eBook: 15,99 Euro
  • Hörbuch: 12,99 Euro

Hier erhältlich: Verlag, Amazon**

Klappentext:

Anna Forster ist erst achtunddreißig, als sie die erschütternde Diagnose Alzheimer erhält. Sie weiß, dass ihr Zwillingsbruder Jack nur ihr Bestes will, und dennoch tut es weh, als er ihr vorschlägt, in ein betreutes Wohnheim zu ziehen. Sie weiß außerdem, dass in der Einrichtung nur eine weitere Person in ihrem Alter lebt – Luke, mit dem sie so viel mehr verbindet als mit allen anderen Menschen, die sie kennt. Anna und Luke verlieben sich ineinander, doch nach einem tragischen Vorfall setzen ihre Familien alles daran, die beiden zu trennen. Nur eine Person kann dem Liebespaar helfen: die Köchin Eve, die selbst einen schweren Schicksalsschlag verkraften musste. Doch ist sie bereit, alles für Anna und Luke aufs Spiel zu setzen?

Quelle: Verlag

Meine Meinung:

Das Buch konnte mich absolut begeistern, denn es war jetzt für mich mal was anderes. Ich lese normalerweise keine Bücher über Krankheiten und so, denn ich finde diese dann zumindest teilweise sehr belastend.

Hier hat die Hauptprotagonistin Anna Alzheimer und zwar bereits mit 38 Jahren. So landet sie auf eigenem Wunsch in einem Haus für betreutes Wohnen und hier sind auch sehr viel alte Menschen, allerdings gibt es auch einen in Annas Alter. Luke ist auch erkrankt und sitzt hier sein Leben ab.

Persönlich fand ich das Buch sehr interessant. Es ist eine Liebesgeschichte, allerdings absolut nicht typisch. Man erfährt als Leser, welche Probleme die betroffenen Personen haben, welche durch ihre Familienmitglieder ausgelöst werden. Anna hätte auch nie geahnt, dass sie sich nochmals verlieben könnte. Sie versucht außerdem, sich gegen die Regeln in diesem Haus zu wehren, was aber nicht so leicht ist.

Der Aspekt der Krankheit war sehr interessant beschrieben, obwohl von der Autorin nicht wirklich viel ins Detail gegangen wurde, kann man sehr gut verfolgen, wie schnell eine betroffene Person abbaut und wie sich die Symptome zeigen.

Auch die Abschnitte von Eva waren definitiv lesenswert. Sie steht vor den Scherben ihres Lebens und bekommt eine Arbeit in diesem Heim. Man erfährt im Laufe des Lesen, was ihr passiert ist und ich hatte auch wirklich Mitleid mit ihr, denn auch ihr Leben scheint nicht leicht zu sein. Ich fand es aber sehr schön, wie sie dennoch an die Liebe glaubt.

Die Charaktere in der Geschichte waren alle sehr sympathisch und authentisch. Ich fand es toll, wie diese von der Autorin beschrieben wurde und ich kann jetzt ehrlicherweise keine Präferenz feststellen, denn ich empfand jede Person und seine Geschichte als was besonderes und sehr emotional.

Der Schreibstil der Autorin war trotz der Thematik sehr leicht und flüssig. Das Buch war sehr angenehm zu lesen, obwohl es emotional nicht ohne ist. Der Handlung kann man sehr gut folgen, denn alles war sehr gut verständlich beschrieben. Die Geschichte wird in der Gegenwart erzählt, allerdings sind die Abschnitte von Anna in der Vergangenheit, bevor die Krankheit so richtig losgelegt hat.

Das Cover finde ich ganz ansprechend und dezent gestaltet.

Zur Autorin:

Sally Hepworth ist gebürtige Australierin, verbrachte jedoch viel Zeit damit, um die Welt zu reisen. Sie lebte in Singapur, Großbritannien und Kanada, wo sie als Eventmanagerin und im Personalwesen arbeitete. 2009 kehrte sie zurück nach Australien und wandte sich ganz ihrer großen Leidenschaft, dem Schreiben, zu. Sally Hepworth lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Melbourne.

Quelle: Verlag

 

Fazit:

5 von 5 Sterne. Wunderbare, emotionale Geschichte. Kann ich absolut weiterempfehlen.

 

Leseprobe?!

 

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2 Comments

  1. Hi Eva,

    ich habe nun auch meine Rezension zu dem Buch fertig 🙂 und mir gefiel es auch sehr.

    Ich verlinke deine Leserstimme auf meinem Blog.

    Ganz liebe Grüße aus Tirol
    Marie

    • Eva - Maria Reply

      Hi Marie,

      freut mich, dass es dir auch gefallen hat.

      Ich finde auch, dass es zum Überlegen anregt.

      Lg, Eva

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