Vielen Dank an den Verlag und netgalley für das Rezensionsexemplar*!

 

Erscheinungsdatum: 01.08.2019
Seitenanzahl: 272 Seiten
Verlag: Impress
Erhältlich als:

  • eBook: 3,99 Euro

Hier erhältlich: Verlag, Amazon**

 

Klappentext:

**Ein himmlischer Beschützer mit einem göttlichen Auftrag**
Polly ist geschockt, als sie an ihrem ersten Collegetag von dunklen Kreaturen angegriffen und quer über den Campus gejagt wird. Ein geheimnisvoller junger Mann kommt ihr zu Hilfe, der seine Augen hinter einer weißen Binde verbirgt und jede Berührung mit ihr zu vermeiden versucht. Polly kann sich nicht erklären warum. Denn immer, wenn ihr Retter sie in seine Arme zieht, fühlt sich das einfach himmlisch an! Eine fremde Magie scheint von ihm auszugehen, der sie sich einfach nicht entziehen kann. Bis Yashiel ihr seine wahre Gestalt zeigt und der Himmel selbst um ihre Hilfe bittet…

Quelle: Verlag

 

Meine Meinung:

Dies ist mein zweites Buch der Autorin und es hat mir recht gut gefallen. Im Mittelpunkt steht Poliana oder Polly. Sie ist eine Außenseiterin und hat es nicht leicht im Leben, dadurch freut sie sich riesig auf den Wechsel aufs College. Sie erhofft sich nämlich, dass es ihr besser geht. Natürlich kommt alles anders, wie erwartet, denn sie wird angegriffen und ein seltsamer Junge namens Yahsiel hilft ihr.

Die Handlung um Polly empfand ich als richtig unterhaltsam. Es war für mich doch emotionals zu sehen, wie Polly versucht Freunde zu finden und sie irgendwie nirgends dazugehört. Spannend, weil Yashiel und Polly eine Aufgabe zugeteilt bekommen, welche erledigt werden soll und humorvoll, weil die Autorin einige wirklich tolle Szenen geschaffen hat, wie beispielsweise Yashiel versucht sich an das normale Leben zu gewöhnen oder auch wie er mit Polly harmoniert. Die beiden sind nämlich sehr unterschiedlich. Dennoch muss ich sagen, dass ich das Gefühl hatte, dass die Geschichte ein paar kleine Schwächen hatte, denn irgendwie hat mir eine Art Höhepunkt gefehlt und stelltenweise plätschert die Handlung nur vor sich hin. Großes Lob muss ich dennoch aussprechen, denn die Autorin hat an den richtigen Stellen Ernsthaftigkeit bewiesen und an den passenden Stellen einen tollen Humor an den Tag gelegt.

Das Setting war realistisch beschrieben. Die Autorin gibt viele Details wieder und beschreibt alles sehr bildhaft, wodurch ich mich sehr gut einleben konnte. Es war auch toll, dass hier wirkliche Probleme mit Fiktion gemischt wurde.

Die Hauptprotagonisten waren gelungen. Gerade Yashiel war mir sehr sympathisch und ich fand seine Beschreibung als Engel definitiv gelungen. Ich konnte ihn mir auch sehr gut bildlich vorstellen. Mit Polly hatte ich so meine Probleme, denn ich konnte mir ihrer Art stellenweise gar nichts anfangen. Auch der beschriebene Lebensstil war nicht meins. Im Laufe der Handlung ging es dann aber besser und ich freue mich schon auf die Fortsetzung, denn ich bin gespannt, wie sie sich hier präsentiert.

Die Nebencharaktere waren auch ganz ordentlich, obwohl ich mir hier mehr Details gewünscht hätte. Diese waren teilweise etwas zu blass.

Der Schreibstil war flüssig und locker. Die Autorin hat einen sehr angenehmen, bildhaften Stil, sodass ich regelrecht an die Geschichte gefesselt war. Der Handlung konnte man richtig gut folgen, denn es war alles sehr gut verständlich.

Das Cover finde ich nicht ansprechend, denn es macht mir einen zu schmalzigen Eindruck.

 

Fazit:

Gelungener Auftakt. Tolle Idee mit den Engeln und ich hoffe, dass der zweite Teil noch besser wird, denn es gibt noch Luft nach oben.

4 von 5 Sterne

 

Zur Autorin:

Jennifer Wolf lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in einem kleinen Dorf zwischen Bonn und Köln. Aufgewachsen ist sie bei ihren Großeltern und es war auch ihre Großmutter, die die Liebe zu Büchern in ihr weckte. Aus Platzmangel wurden nämlich alle Bücher in ihrem Kinderzimmer aufbewahrt und so war es unvermeidbar, dass sie irgendwann mal in eins hineinschaute. Als Jugendliche ärgerte sie sich immer häufiger über den Inhalt einiger Bücher, was mit der Zeit zu dem Entschluss führte, einfach eigene Geschichten zu schreiben.

Quelle: Verlag
Loading Likes...

Write A Comment

*