Vielen Dank an den Verlag und netgalley für das Rezensionsexemplar*!

 

Erscheinungsdatum: 13.10.2017
Seitenanzahl: 256 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Erhältlich als:

  • Taschenbuch: 9,99 Euro
  • eBook: 8,99 Euro

Hier erhältlich: Verlag, Amazon**

Klappentext:

Amelie Rothermund gehört zu den Menschen, die oft unsichtbar bleiben. Die alleinerziehende Mutter arbeitet, während alle anderen noch schlafen, damit sie tagsüber mehr Zeit für ihren Sohn Elias hat. Zu Weihnachten hat der kleine Elias daher einen ganz besonderen Wunsch: Er möchte, dass seine Mama nicht immer so müde ist. Dummerweise landet sein Wunschzettel in einer Lieferung mit Backwaren, die Amelie gepackt hat, und erreicht so den Komponisten Ephraim Sasse. Sasse ist vom Leben verbittert und lebt seit Jahren zurückgezogen in seiner Villa. Doch der Brief des kleinen Jungen weckt in ihm den plötzlich Wunsch zu helfen  …

Quelle: Verlag

 

Meine Meinung:

Ich muss ja leider gestehen, dass ich das Buch auf meinem eReader vergessen hatte. Allerdings habe ich es jetzt letztens zufällig gesehen und mich dazu entschlossen, es jetzt endlich zu lesen, obwohl Weihnachten schon wieder rum ist.

Persönlich fand ich die Handlung hier wirklich reizend. Es ist der Autorin gelungen eine ernste und auch reale Thematik, sehr interessant und unterhaltsam zu verpacken. Wir lesen die Geschichte von Amelie, die alleine für ihren Sohn sorgen muss und jetzt steht auch noch Weihnachten vor der Türe. Amelie hat zwei Jobs und gibt wirklich alles für ihren Sohn. Leider landet sein Wunschzettel in einer Lieferung für den Komponisten. Dieser ist aber ein Einzelgänger und wirklich sehr griesgrämig.

Die Geschichte hat mir wirklich gefallen, denn bei mir ist definitiv Weihnachtsstimmung aufgekommen und ich fand es irgendwie ganz nett, wie Amelie und Ephraim präsentiert werden. Schön fand ich von der Autorin, dass sie zeigt, dass man an Weihnachten nicht nur an sich denken sollte, sondern auch mal was für andere Menschen machen könnte. Dieser Aspekt wurde meines Erachtens wirklich gut ausgearbeitet.

Besonders gefallen hat mir auch, welche eine Wandlung Ephraim durchmacht. Das wirkte auf mich wirklich realistisch und unterhaltsam. Das Ende fand ich übrigens bezaubernd.

Amelie hat mir sehr gut gefallen. Ich fand es bewundernswert, welche starke Persönlichkeit sich in ihr versteckt und wie sie trotz schwieriger Umstände versucht, alles für ihren Sohn zu geben. Wirklich eine tolle Charakterbeschreibung.

Ephraim fand ich auch recht toll dargestellt. Er war mir zu Beginn nicht wirklich sympathisch, aber ich fand ihn wirklich interessant. Auch seine Neurosen wurden gut beschrieben.

Der Schreibstil war sehr leicht und flüssig. Die Autorin hat wirklich einen tollen Roman geschrieben, der eine schöne Mischung beinhaltet. Die Handlung war sehr gut verständlich geschrieben.

Das Cover finde ich ganz nett und es gefällt mir gut.

 

Zur Autorin:

Kerstin Hohlfeld, geboren 1965 in Magdeburg, studierte von 1985 bis 1991 Theologie in Naumburg und Berlin. Danach bekam sie erst einmal drei Kinder und sah lieber davon ab, für die Kirche zu arbeiten. Sie verlegte sich aufs Schreiben und veröffentlichte bereits mehrere Romane.

Quelle: Verlag

 

Fazit:

4 von 5 Sterne. Gefühlvoller, unterhaltsamer Roman, welchen ich definitiv weiterempfehlen kann.

 

 

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1 Comment

  1. Hey!
    Ich kann dir nur zustimmen. Auch mir hat die Geschichte sehr gefallen. Ich habe sie tatsächlich auch zu Weihnachten gelesen und sie hat mich so richtig gut unterhalten, aber auch in die richtige Stimmung versetzt. Kerstin Hohlfeld hat wirklich einen sehr angenehmen Schreibstil, den ich genossen habe.
    LG
    Yvonne

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