Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar*!

 

Erscheinungsdatum: 19.03. 2018
Seitenanzahl: 352 Seiten
Verlag: Blanvalet
Erhältlich als:

  • Taschenbuch: 16,00 Euro
  • eBook: 12,99 Euro

Hier erhältlich: Verlag, Amazon**

 

Klappentext:

Als Jacqueline mit ihrem Mann in den Südwesten Frankreichs zieht, möchte sie dem idealen Leben auf dem Land so nahe wie möglich kommen und kauft zwei Ferkel, die sie ein Jahr lang aufziehen und danach schlachten will. Aber je mehr sich die beiden Tiere in ihr Herz grunzen, desto stärker zweifelt Jacqueline an ihrem Vorhaben. Kann sie sich tatsächlich von ihren Schweinen trennen – und sie sogar selbst töten? Dieses wunderbare Memoir erzählt von einer außergewöhnlichen Entscheidung und eröffnet zugleich einen gefühlvollen Blick auf die Debatte, ob man Fleisch essen soll und ob man Tiere, die man isst, überhaupt lieben darf.

Quelle: Verlag

 

Meine Meinung:

Da das Buch ein doch recht aktuelles Thema behandelt, wollte ich lesen. Es wird hier besprochen, ob man Fleisch essen sollte oder auch nicht und ob man Tiere schlachten kann, die man selber aufgezogen hat.

Die Geschichte wird aus der Perspektive von der Autorin erzählt und sie gibt wieder, wie sie und ihr Mann sich entschlossen haben Schweine zu halten, allerdings mit dem Ziel, diese beiden nach Erreichen des Schlachtgewichtes zu schlachten. Untermalt werden diese aktuellen Abschnitte mit wiederkehrenden Ausschnitten aus der Geschichte des Schweins und das es früher mal viel gegolten hat. Auch wird erwähnt, dass es mal eine Phase gab, in der es modern war, Schweine auf Postkarten und ähnlichem zu drucken.

Persönlich hat mir das Buch wirklich gut gefallen, gerade die Abschnitte über die Schweine von Jacqueline fand ich sehr interessant. Man merkt, dass sie doch auch zuerst zumindest abschnittsweise eher zwiespältig gegenüber dem Schlachten eingestellt ist und sie sich nicht sicher ist, ob sie es wirklich durchziehen kann. Es wird beschrieben, wie sie alles für die Tiere herrichten und wie sie sich entwickeln. Gefallen haben mir auch die Abschnitte, wie plötzlich die Nachbarn schauen kommen.

Ich muss gestehen, dass ich die Idee eigene Tiere zu haben, um diese dann zu schlachten, wirklich interessant finde, denn man weiß, dass diese es schön hatten. So wird es auch im Buch beschrieben. Ob ich es jetzt für mich dann auch wirklich durchziehen könnte, wahrscheinlich eher nicht.

Die geschichtlichen Auszüge fand ich zwar interessant, allerdings muss ich gestehen, dass ich die jetzt nicht gebraucht hätte.

Der Schreibstil war toll. Die Autorin hat alles sehr gut verständlich geschrieben und man kann der Handlung gut folgen.

Das Cover finde ich sehr stimmig zu Geschichte entworfen. Übrigens gibt es auch im Buch ein paar Bilder der Schweine.

 

Zur Autorin:

Jacqueline Yallop hat Englische Literatur studiert, ist Autorin dreier Romane sowie zweier Sachbücher und lehrt Creative Writing an der University of Aberystwyth in Wales. Sie reist zwischen Großbritannien und dem Südwesten Frankreichs hin und her, kuratiert Ausstellungen und liebt es, Schweine zu halten.

Quelle: Verlag

 

Fazit:

4 von 5 Sterne. Toller, lebensnaher Roman, der zum überlegen anregt. Hat mir gut gefallen.

 

Leseprobe!?!

 

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