Hallo meine Lieben,

heute ist die Blogtour “How to be a girl” von Julia Korbik bei mir zu Gast und es ist mir eine Freude euch hier begrüßen zu dürfen.

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Hier geht es zur kompletten Tourübersicht. Schaut vorbei, es gibt ein paar interessante Themen.

Mein Thema für heute ist:

Gleichberechtigung

 

Dieses Thema gibt es meines Erachtens schon einfach immer. Egal in welcher Kombination oder Variante, allerdings geht es bei mir heute um die Kombination Mann und Frau.

Die Geschichte der Gleichberechtigung wird mit dem Jahr 1791 verknüpft, allerdings ist die Gleichstellungspolitik eher ein aktuelleres Thema.

Allerdings gab es bereits um 1848 die erste sogenannte Welle der Frauenbewegung, welche für die Gleichstellung gekämpft haben. Diese hatte vier wichtige Ziele:

  • Recht auf Erwerbsarbeit
  • Recht auf Bildung, siehe Frauenstudium
  • Recht auf aktives und passives politisches Handeln, siehe Frauenwahlrecht
  • eine Gesellschaft auf neuer sittlicher Grundlage

In den Jahren um 1960 gab es dann noch eine sogenannte zweite Welle, welche durch Studenten verstärkt wurden. Hier gab es dann auch noch so ein paar wichtige Merkmale, die besprochen wurden, wie Schwangerschaftsabbruch oder auch Ursachenfindung für erfahrenes Unrecht.

Was ich persönlich sehr interessant fand, war, dass die Merkmale der zweiten und dritten Welle fast identisch waren, denn manche finden, dass die damaligen Wünsche großteils noch nicht umgesetzt wurden.

Seit 1990 gibt es vermehrt Aktivitäten oder auch Institutionen, die für die Gleichberechtigung kämpfen und gewisse Ziele wurden auch schon erreicht, wie die Sache mit den Aufnahmen an den Unis oder auch die Erwerbsquote in gewissen Städten.

Hier habe ich noch ein paar Meilensteine der Gleichberechtigung von Mann und Frau: (aus Österreich)

1918: Das Wahlrecht für Frauen wird eingeführt.
1927: Olga Rudel-Zeynek wird erste Vorsitzende einer parlamentarischen Kammer weltweit, des Bundesrats.
1948: Erste österreichische Bürgermeisterin
1975: Der Schwangerschaftsabbruch bis zum 3. Monat wird erlaubt.
1975: Frauen dürfen ohne Zustimmung des Mannes arbeiten.
1977: Das Karenzgeld wird erhöht und der Mutterschutz verlängert.
1989: Die Vergewaltigung in der Ehe wird strafbar.
1990: Erste Frauenministerin
1990: Einführung der Väterkarenz
1993: Das Gleichbehandlungsgesetz tritt in Kraft.
1997: Ein Frauenvolksbegehren unter anderem mit folgenden Zielen: gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit; Recht für jede/n auf Vereinbarung von Beruf und Familie; Unterstützung von Alleinererziehenden; Recht auf Grundpension.
2006: Erste Präsidentin des Nationalrats

 

Wenn man jetzt hier mal so die Meilensteine sieht, weiß man, dass es bis zum heutigen Tage immer noch Länder gibt, in denen es nicht so funktioniert, wie es aus meiner Sicht sollte. Will jetzt aber hier keine Namen nennen.

Die Autorin von “How to be a girl” gibt auch einen wunderbaren Einblick in dieser Thematik. Sie hat alles mehr oder weniger zusammengefasst und zwar vom 18 Jahrhundert bis heute. Es wird beispielweise erwähnt, dass es von den Frauen damals erwartet wurde in der Familie zu helfen, obwohl sie natürlich andere Gebiete hatten, wie die Männer. Die Autorin erwähnt aber auch die heutige Situation und wie für sehr viele alles selbstverständlich ist, aber es ja auch derzeit die #MeToo Bewegung gibt.
Aus meiner Sicht eine tolle Zusammenfassung.

 

Wie seht ihr das mit dem Thema der Gleichberechtigung? Wichtig oder egal? Oder habt ihr vielleicht sogar Beispiele, in denen Männer benachteiligt werden?

 

Vielen Dank für euren Besuch und ganz liebe Grüße, Eva

 

Übrigens geht es morgen bei Jacqueline weiter. Viel Spaß!

 

 

 

 

 

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