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Das eben erst erschienene Buch “Locked In” von Martin H. Wilhelm, beschäftigt sich mit der Locked In – Erkankung, welche einigen sicher ein Begriff sein dürfte. Zusätzlich hat der Autor auch noch die Fortschritte des Klonens mit in die Handlung einfließen lassen. So ist die Handlung wirklich sehr spannend, denn beide Themen sind interessant, aber zugleich auch wichtig.

Locked In: Das zweite Leben – Martin H. Wilhelm

Abrupt wird Tom durch einen Autounfall aus seinem Alltag gerissen. Diagnose: Locked-in. Zunächst unfähig, sich bemerkbar zu machen, beginnt für ihn ein Weg des Leidens.

Dann macht ihm ein Konzern ein unglaubliches Angebot. Im Körper eines Klons soll er parallel ein neues Leben führen. Aber in einer anderen Zeit. Tom sieht darin die Chance auf ein zweites Leben ohne Behinderung und stimmt zu. Als jedoch das Projekt sabotiert wird, muss Tom alles auf eine Karte setzen.

Ist er nur das Versuchskaninchen, um dem Konzernchef zur Unsterblichkeit zu verhelfen? Und überlebt Tom das gewagte Experiment?

Ein Wissenschaftsthriller, der die heutigen Möglichkeiten der Technik und der Medizin konsequent weiterdenkt.

Quelle: Amazon

Im Mittelpunkt der Handlung steht Tom, dieser ist ein typischer Familienvater bis er einen schweren Autounfall hat und es nichts mehr ist, wie zuvor. Er bekommt im Krankenhaus die Diagnose Locked In gestellt, was heißt , dass man zwar geistig voll da ist, aber sich nicht mehr bewegen kann und so in seinem Körper eingesperrt ist. Er bekommt die Möglichkeit an einer Versuchsreihe teilzunehmen, in der Elektroden in den Kopf gepflanzt werden und man so als Patient die Chance hat, sich vielleicht doch noch zu bewegen. Tom und seine Frau wollen dies nutzen, denn gerade Tom, sieht nicht wirklich was lebenswertes an der aktuellen Situation, wie ich finde. Ab diesem Zeitpunkt wird es für den Leser nun wirklich sehr spannend, denn nicht nur den medizinschen Aspekt fand ich sehr interessant und die Vorgehensweise, wie die Patienten betreut werden, auch die Idee mit dem Klon tritt immer mehr in den Vordergrund, obwohl man hier erst im Laufe des Lesen, die wirklichen Gründe erfährt. Es wird hier vom Autor beschrieben, wie die Idee vom Konzernboss umgesetzt wurde und wie die Studie gehandhabt wurde. ich fand die Idee hier sehr realistisch umgesetzt, da es auch eine sehr aktuelle Thematik ist mit dem Klonen und ich ehrlicherweise sehr froh bin, dass ich nicht alles weiß, was so in den Laboren passiert.
Der Autor hat übrigens auch einige überraschende Wendungen im Plot, sodass es absolut spannend ist.

Tom war ein sehr sympathischer Hauptcharakter. Er wurde vom Autor richtig toll gezeichnet. Ich fand ihn sehr nett und ich konnte seine Taten absolut nachvollziehen. Tolle Person.
Die Nebencharaktere waren auch wunderbar. Es waren ein paar wirklich interessante Personen und sehr schön abwechslungsreich.

Die Handlung spielt hauptsächlich im Krankenhaus in Tübingen statt und das Leben des Klons in Brasilien. Hier würde ich sagen, dass der Klon, die interessantere Variante hat. Es ist etwas abwechslungsreicher, da ja ein Krankenhaus nicht viel Neues bietet.

 

Meinungen zum Buch:

Annett – Reading Books – Locked In

Anja – Tii und Ana’s kleine Bücherwelt – Locked In

 

TOURÜBERSICHT:

Tag 1: Locked In (Buch) – Vorstellung in eigenen Worten
Tag 2: Persönlichkeitsstörungen als Folge von Traumata – Annett
Tag 3: Wachkoma – Anna Lena
Tag 4: Locked In – Anja
Tag 5: Interview mit dem Autor – Manja

 

 

 

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7 Comments

  1. Hallo und guten Tag,

    Danke für den heutigen Einstieg in diese Blogtour.
    Hm, zur Zeit schwanke ich zwischen…Hilfe …ist das gruselig und vielleicht eine sinnvolle Alternative.

    Ich bin gespannt auf mehr in den nächsten Tagen der Blogtour..LG..Karin..

    • Eva - Maria Reply

      Hallo Karin,

      ich fand ja das Buch toll, aber wie du, hatte ich auch so stellenweise meine Bedenken. Ich muss aber auch gestehen, dass ich wirklich froh bin, wenn man nicht alles weiß, was so aktuellin den Laboren erforscht wird.

      Liebe Grüße, Eva

  2. Hallo Eva,

    ehrlich gesagt, kannte ich das Looked-in-Syndrom noch nicht, ich hatte lediglich in einer Serie einmal ein entsprechendes Beispiel gesehen, ohne dass es namentlich in Erinnerung geblieben ist.

    Ich habe gleich einmal nachgelesen, und ich stelle es mir sehr schwierig vor, mit dieser Erkrankung umzugehen, weil sie unglaublich viel Geduld erfordert, die wir in dieser schnelllebigen Zeit so oft nicht (mehr) aufbringen.

    Nachdenkliche Grüße

    Anke

    • Eva - Maria Reply

      Hallo Anke,

      ja, ich könnte mir auch vorstellen, dass man das gar nicht alleine schaft, wenn man jemanden betreuen muss, der an dieser Erkrankung leidet. Auch gerade, weil die Zeit ja sehr schnelllebig ist.

      Liebe Grüße, Eva

  3. Hallo Eva-Maria,

    schön, dass Du Dich als Gastgeberin der Blogtour auch zu Wort gemeldet .
    Ich glaube, man muss wirklich sagen ..Gott sei Dank….wissen wir als Normalos nicht alles was da abgeht…

    LG..Karin..

  4. Hallo Eva-Marie,
    Danke für Deinen Beitrag und die Eröffnung der Tour.

    Ich finde es ist ein wirklich spannendes Thema, gerade in dem Bereich der wissenschatlichen Forschung.
    Aus eigener Erfahrung im Bekanntenkreis, kenne ich das mit den Stromimpulsen und Elektroden für Myoelektrischen-Prothesen.

    Da ist noch soviel Potential und auch gleichzeitig soviel Erschreckendes was möglich ist…

    LG Anja

    • Eva - Maria Reply

      Huhu Anja,

      Danke für dein Lob. 🙂

      Ja, ich finde das auch wahnsinnig interessant, was so alles möglich ist und noch sein wird. Vor kurzem ging bei uns auch ein Artikel durch die Presse bezüglich genveränderter Babies, da dachte ich nur, ob das so alles korrekt ist.

      Liebe Grüße, Eva

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