Vielen Dank an den Verlag und netgalley für das Rezensionsexemplar*!

Erscheinungsdatum: 28.06.2018
Seitenanzahl: 400 Seiten
Verlag: Carlsen
Erhältlich als:

  • Hardcover: 17,99 Euro
  • eBook: 12,99 Euro

Hier erhältlich: Verlag, Amazon**


Klappentext:

Lexi ist reich, cool, ein It-Girl – und heroinsüchtig. Nach einer Überdosis landet sie in der Clarity-Klinik. Ihr Entzug ist hart, die Therapie schier unerträglich, vor allem die Treffen mit den „Mitinsassen“: Aufputschmittel-Junkie Saif, Trans-Mädchen Kendall, Guy mit der Zwangsneurose, Bulimikerin Ruby, Ex-Kinderstar Brady. Doch ausgerechnet diese fünf werden zu echten Freunden. Und Brady vielleicht mehr. Lexi öffnet sich vorsichtig, beginnt ihr zerstörerisches Leben zu hinterfragen. Aber ist ein anderer Weg überhaupt möglich?

Quelle: Verlag

 

Meine Meinung:

Die Autorin wirft den Leser mitten ins Geschehen und zwar dürfen wir Lexi begleiten, die von ihrem Bruder in eine Entzugsklink verfrachtet wird. Hier trifft sie auf Gleichgesinnte, wenn doch auch mit unterschiedlichen Problemen, welche aber aus meiner Sicht absolut aktuell sind. So darf der Leser Lexi während ihrer Therapie zur Seite stehen und man erfährt so allerlei Dinge.

Persönlich fand ich die Handlung eigentlich ganz interessant und ich was richtig klasse fand, waren die Abschnitte die Nebenwirkungen eines Entzugs, welche körperliche Veränderungen hier mehr oder weniger von der betreffenden Person durchgemacht werden. Das war stellenweise wirklich brutal.

Allerdings fand ich leider auch, dass doch so ein paar Schwachstellen in der Geschichte gab. Beispielweise wurden aus meiner Sicht einfach sehr viele Klischees bedient. Lexi ist ja die Tochter eines reichen Russen, aber auch in der Klinik gab es so einige Klischees. Was ich dann doch etwas irritierend fand, war, dass sich die sogenannten Insassen der Klinik einfach zu schnell für ein neues Leben entschieden haben. Persönlich fand ich das nicht so überzeugend.

Die Charaktere fand ich ganz interessant und auch authentisch beschrieben, allerdings habe ich mir doch schwer getan mit diesen. Irgendwie hat mir der Aufbau einer Verbindung zu diesen gefehlt. Ich kann jetzt aber nicht beurteilen, ob es daran gelegen hat, wie diese von der Autorin beschrieben wurden oder ob es daran gelegen hat, dass ich glücklicherweise nie in solch einer Situation war.

Der Schreibstil war sehr flüssig und locker. Persönlich würde ich diesen auch als sehr direkt bezeichnen, was mir bei solch einer Thematik dann eigentlich doch ganz gut gefällt. Das Buch war dann doch relativ gut zu lesen. Die Handlung war wunderbar verständlich und man konnte dieser gut folgen.

Das Cover finde ich ganz in Ordnung und ich finde die dunklere Gestaltung eigentlich ganz passend zur Handlung.

Zur Autorin:

Juno Dawson veröffentlicht regelmäßig Beiträge in diversen Magazinen und Zeitungen, u. a. im Guardian und in Glamour. Vor allem aber schreibt sie spannende Romane und engagierte Sachbücher für Jugendliche. Ihre Geschichten wurden mehrfach ausgezeichnet und in viele Sprachen übersetzt. Nachdem sie bis dahin als James Dawson gelebt hat, gab sie 2015 ihre Umwandlung zur Frau bekannt. Juno Dawson lebt und schreibt in Brighton.

Fazit:

3 von 5 Sterne. War in Ordnung, hat mich aber nicht überzeugen können. 

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