DarkMemories

Erscheinungsdatum: 23.06.2016
Seitenanzahl: 384 Seiten
Verlag: Fischer Scherz
Erhältlich als:

  • Taschenbuch: 14,99 Euro
  • eBook: 12,99 Euro
  • Hörbuch: 19,95 Euro

Hier erhältlich: Fischer , Amazon , Brunnerbuch

Zur Autorin:

Wendy Walker ist Anwältin für Familienrecht und Autorin. Sie lebt mit ihrer Familie in Connecticut und arbeitet im Moment an ihrem nächsten Roman. »Dark Memories – Nichts ist je vergessen« erscheint weltweit in 18 Ländern und wird in Hollywood verfilmt.

Quelle: Fischer

Klappentext:

Du musst dich erinnern, Jenny. Du musst dich erinnern, was in jener Nacht im Wald geschehen ist.
Fairview, eine beschauliche Kleinstadt in Connecticut. Die 16-jährige Jenny Kramer wird Opfer einer brutalen Attacke und kommt schwer traumatisiert ins Krankenhaus. Dort wird ihr auf Wunsch ihrer Eltern ein Medikament verabreicht, das ihr helfen soll. Ein Medikament, das jegliche Erinnerung an den schrecklichen Vorfall auslöscht.
Danach hat Jenny keine Bilder mehr für das, was passiert ist. Da ist nur noch Schwärze. Sie bemüht sich weiterzuleben wie zuvor, beinahe so, als ob nichts geschehen wäre, während ihre Mutter Charlotte krampfhaft versucht, so etwas wie Normalität wiederherzustellen, und ihr Vater Tom wie besessen ist von dem Gedanken, den Täter, der seiner Tochter das angetan hat, zu überführen.

Quelle: Amazon

Leseeindrücke:

Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich fasziniert und dachte, das Buch muss ich lesen. Ich dachte die Möglichkeit eine Erinnerung löschen zu können, fand ich gleichzeitig interessant und schon wieder fast abartig und so dachte ich, das Buch wird mich interessieren…

Gleich im ersten Kapitel sind wir bei Lesebeginn mitten im Geschehen und zwar wird beschrieben, was mit Jenny passiert und so hat der Leser keine Chance langsam in die Geschichte einzusteigen, sondern ist gleich dabei. Ich empfinde das aber als Vorteil, ich mag es als Leser nicht, wenn zuerst ewig ein Einstieg erzählt wird.
Daher ist mir der Einstieg recht gleich gefallen, danach wird erzählt, wie die Eltern sich bezüglich der Behandlung von Jenny entscheiden und wie sie sich ein Jahr danach fühlt. Die Erzählung erfolgt aus Sicht des Therapeuten Alan und war für mich teilweise recht anstrengend und zäh und zwar weil recht viel “rumgeschwaffelt” wird. Ich persönlich hätte die Nebenerzählungen nicht unbedingt gebraucht, weil so sehr viele Personen und Ereignisse vorkommen, die mitunter verwirrend waren.
Die Erzählweise finde ich nicht positiv, aber auch nicht negativ. Es ist interessant gewählt, aber es hält einen als Leser auf Abstand zu Jenny, weil man so nicht direkt ihre Gefühle erfährt. Anderseits ist es auch nicht negativ, weil will man die Gefühle eines Vergewaltigungsopfers erfahren?!
In dieser Geschichte, die einen sehr interessanten Grundgedanken hat, steht nicht das Opfer im Vordergrund, sondern das Reaktivieren der gelöschten Gedanken. Diese Thematik fand ich sehr interessant, aber nicht Positiv. Ich meine, wer möchte Ereignisse aus seinem Kopf gelöscht haben? Wie der Therapeut diese Gedanken versucht zu hervorholen, fand ich sehr interessant beschrieben.
Mit dem Ende hätte ich nicht gerechnet und es war für mich als Leser sehr überraschend.
Die Charaktere fand ich sehr interessant. Interessant waren für mich der Therapeut, weil man nicht so ganz schlau aus ihm geworden ist. Genervt hat mich vor allem Charlotte, besonders im Umgang mit Jenny und Bob.

Fazit:

4 von 5 Sterne. Ich fand die Geschichte und die Thematik interessant und das wurde in dem Buch auch dem Leser sehr interessant nähergebracht. Leider waren manche Stellen recht anstrengend zu lesen, ich glaube, es könnte mit der Wahl der Erzählweise zusammenhängen. Das jetzt das Buch als “Thriller des Jahres” beworben wird, finde ich nicht passend, weil damit die Erwartungen natürlich sehr hochgeschraubt werden.

 

 

Loading Likes...

Write A Comment

*