Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar*!

Erscheinungsdatum: 27.04.2018
Seitenanzahl: 432 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe
Erhältlich als:

  • Taschenbuch: 11,00 Euro
  • eBook: 8,99 Euro

Hier erhältlich: Verlag, Amazon**

Klappentext:

Niemand hat Angst vor einem kleinen Mädchen, oder doch?
Als die Kinderpsychologin Imogen Reid den Fall der elfjährigen Ellie Atkinson übernimmt, weigert sie sich, den seltsamen Gerüchten um das Mädchen zu glauben. Ellie sei gefährlich, so heißt es. Wenn sie wütend wird, passieren schreckliche Dinge. Imogen hingegen sieht nur ein zutiefst verstörtes Kind, das seine Familie bei einem Brand verloren hat und ihre Hilfe benötigt. Doch je näher sie Ellie kommt, desto merkwürdiger erscheint ihr das Mädchen. Dann erleidet auch Imogen einen schrecklichen Verlust – und sie fürchtet, dass es ein Fehler war, Ellie zu vertrauen …
Quelle: Verlag

 

Meine Meinung:

“Das Böse in deinen Augen” ist mein erstes Buch der Autorin und ich wurde nicht enttäuscht, denn ich fand die Thematik sehr interessant und würde auch sagen, dass die Umsetzung bis auf ein paar kleine Schwächen wirklich gut gelungen ist.

Der Einstieg in die Handlung ist mir gut gelungen und ich fand es wahnsinnig interessant zu erfahren, was mit Ellie passiert ist. Der Autorin ist Umsetzung der Probleme von Pflegekindern aus meiner Sicht wirklich sehr gut gelungen. Sie hat toll die Themen in der Schule angeschnitten, aber auch zu Hause und wie sie doch eigentlich immer ungewollt ist. Diese Dinge empfand ich als absolut realitätsnah und ich habe stellenweise wirklich mitgelitten mit Ellie, denn ich fand sie sympathisch.

Allerdings hatte das Buch dann doch auch immer wieder Abschnitte, die etwas zäh zu lesen waren, weil einfach zu wenig passiert ist oder es auch manchmal Wiederholungen gab.

Das Ende war meiner Meinung nach etwas überraschend und es hat mir aber auch sehr gut gefallen. So wurde eigentlich alle Fragen der Geschichte für mich beantwortet und ich konnte mit dem Buch sehr gut abschließen.

Die Darstellung von Ellie und Imogen würde ich als gelungen bezeichnen. Beide empfand ich als definitiv realistisch und sympathisch. Imogen wirkte auf mich, wie eine typische Kinderpsychologin, die an den richtigen Stellen Mitleid hat und sich nicht abwimmeln lässt. Ellie wirkte auch sehr typisch auf mich.

Die Schreibweise der Autorin war sehr leicht und flüssig. Das Buch war trotz der schwierige Thematik sehr gut zu lesen. Die Handlung wird aus wechselnder Perspektive der beiden Hauptcharaktere erzählt, wodurch man sehr viele Einblicke in das Gefühlsleben der jeweiligen Person bekommt.

Das Cover finde ich ganz nett und durch die düstere Gestaltung passt es gut zur Geschichte.

Zur Autorin:

Jenny Blackhurst lebt in Shropshire, England. Sie ist 29 Jahre alt, verheiratet und hat einen zweijährigen Sohn. Sie arbeitet als Systemadministratorin für die Feuerwehr, und in ihrer Freizeit schreibt sie an ihrem zweiten Roman.

Quelle: Verlag

 

Fazit:

4 von 5 Sterne. Tolle Geschichte, die mich toll unterhalten hat. Es war stellenweise sehr spannend, hatte aber auch ein paar Schwächen. Kann ich aber dennoch weiterempfehlen.

 

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