Vielen Dank an den Verlag und netgalley für das Rezensionsexemplar*!

Erscheinungsdatum: 01.05.2018
Seitenanzahl: 407 Seiten
Verlag: Tinte & Feder
Erhältlich als:

  • Taschenbuch: 9,99 Euro
  • eBook: 3,98 Euro (KU: gratis)

Hier erhältlich: Amazon**

 

Klappentext:

Kalkutta, 1931: Die 19-jährige Estelle Thompson geht leidenschaftlich gern ins Kino. Denn nur in der Geborgenheit eines Lichtspielhauses kann sie vergessen, dass sie als »Mischling« weder Teil der britischen noch der indischen Gesellschaft sein kann. Ihr Leben ändert sich von Grund auf, als die junge Schönheit einen Amerikaner mit Verbindungen nach Hollywood kennenlernt. Sie verlässt Indien und ihr Weg führt sie ins aufregende London der dreißiger Jahre. Sie will ihre Vergangenheit hinter sich lassen – aus Estelle Thompson wird die Leinwandgöttin Merle Oberon. Sie lebt ihren Traum, doch sie weiß, dass es damit sofort vorbei ist, wenn jemand von ihrer indischen Abstammung erfährt …

Meine Meinung:

Auf das Buch war ich wirklich gespannt, denn ich habe mir eine tolle Mischung Indien und Hollywood erwartet und natürlich fand ich auch den Aspekt, dass die Geschichte einen wahren Hintergrund auch interessant.

Wir dürfen hier die 19 – jährige Estelle begleiten, die ein Mischling ist und es dadurch nicht leicht hat, denn eigentlich sollte sie einen tollen Ehemann finden, aber sie hat ganz andere Träume und zwar sind Filme ihre Leidenschaft. Durch Zufall gerät sie an einen Amerikaner, der Kontakte in der Filmindustrie hat und so beginnt Estelles große Reise.

Allerdings wäre ja die Sache zu einfach, sodass man hier erfahren darf, dass Estelle an die falschen Menschen gerät und dann plötzlich mittellos ist und die Filmrollen auch nicht so leicht zu ergattern sind. Persönlich fand ich die Handlung eigentlich ganz nett und ich fand es auch stellenweise richtig spannend, mehr über diesen ganzen Bereich zu der damaligen Zeit zu erfahren.

Im großen und ganzen kann ich aber sagen, dass mir irgendwas an der Geschichte gefehlt hat, sind es jetzt die lieblosen Liebesszenen oder vielleicht doch die Sache, dass es an kleinen Stellen etwas zäh war.

Das Setting fand ich sehr gut beschrieben, denn man bekommt als Leser Einblicke in die Lebensweise in Indien, aber auch London Hollywood, so war es dann doch auch ganz unterhaltsam, wenn die Orte gewechselt haben.

Die Autorin hat hat auch sehr viele Dinge eingebaut, sodass es dem Leser nicht langweilig wird. Es gibt Intrigen, Herzschmerz und natürlich auch Drama. Diese Mischung würde ich als ganz gelungen bezeichnen.

Estelle fand ich eigentlich ganz gelungen beschrieben. Persönlich hatte ich das Gefühl, dass man ihren inneren Zwiespalt sehr gut beschrieben hat und man merkt, wie sie für ihren Traum kämpfen will und es auch tut. Interessant fand außerdem, u erfahren, was jetzt fiktiv ist und was nur erfunden wurde für die Geschichte. Tolle Person.

Auch die Nebencharaktere fand ich recht gelungen und authentisch beschrieben.

Die Schreibweise der Autorin war sehr locker und flüssig. Das Buch hat sich wunderbar lesen lassen und ich fand es ganz unterhaltsam. Persönlich würde ich den Schreibstil auch als sehr bildhaft beschreiben, denn die Autorin geht an manchen Stellen sehr schön ins Detail.

Das Cover finde ich ganz ansprechend, allerdings hätte ich die gelben Falter weggelassen, denn so wirkt es recht kitschig.

Zur Autorin:

Lindsay Ashford ist in Wolverhampton (Großbritannien) aufgewachsen. Sie hat am Queens‘ College in Cambridge als erste Frau in seiner 550-jährigen Geschichte absolviert. Nach ihrem Abschluss in Kriminalwissenschaft hat Ashford als Reporterin für die BBC gearbeitet sowie als freie Journalistin für verschiedene nationale Zeitschriften und Zeitungen. Sie hat vier Kinder und lebt gegenwärtig in einem Haus mit Meerblick an der Westküste von Wales.

Quelle: Amazon

 

Fazit:

4 von 5 Sterne. Toller Roman, der mich recht gut gefallen hat. So kann ich ihn unbedingt weiterempfehlen.

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