Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar*!

 

Erscheinungsdatum: 23.04.2018
Seitenanzahl: 320 Seiten
Verlag: Goldmann
Erhältlich als:

  • Hardcover: 15,00 Euro
  • eBook: 11,99 Euro

Hier erhältlich: Verlag, Amazon**

 

Klappentext:

Lucy S. Harper ist Lehrerin für Mathematik in Manchester. Sie lebt allein, liebt die Welt der Zahlen und verabscheut Überraschungen. Wie den Anruf, den sie eines Tages erhält: Eine ihr unbekannte Frau namens Maureen teilt ihr mit, dass ihr Vater im Sterben liegt und sie noch einmal sehen möchte. Zuerst glaubt Lucy an einen Irrtum, denn ihr Vater Peter ist wohlauf – von jenem George, der in Irland angeblich auf sie wartet, hat sie noch nie gehört. Doch als ihre Eltern äußerst seltsam reagieren, wird Lucy misstrauisch. Spontan beschließt sie, nach Irland aufzubrechen und der Sache auf den Grund zu gehen. Und damit beginnt das erste Abenteuer ihres Lebens …

Quelle: Verlag

 

Meine Meinung:

“Das Meer so nah” ist mein erstes Buch der Autorin und ich fand es richtig klasse, denn es könnte aus dem Leben gegriffen sein.

Wir begleiten die Mathematiklehrerin Lucy auf einer Reise durch Irland und ich würde auch sagen auf der Suche nach sich selbst. Sie hat nämlich einen mysteriösen Anruf bekommen, von wegen, dass ihr Vater im Sterben liegt und sie doch bitte kommen soll. Völlig durcheinander erkundigt sie sich bei ihren Eltern, diese verraten aber nicht wirklich was und so begibt sie sich nach Irland. Sie ist aber zu spät und der Unbekannte bereits verstorben.

Die Handlung empfand ich wirklich als reizend, denn es hat mir gefallen, welche Umstände sich auf der Rückreise von Lucy ergeben. Es gab emotionale Abschnitte, aber auch amüsante Dinge und so war das Buch wirklich wunderbar unterhaltsam. Das Setting in Irland hat mir gut gefallen und ich fand die Idee,  Lucys Reise als eine Art Roadtrip aufzubauen sehr gut, denn man bekommt einen wirklich guten Eindruck von der Insel und so hatte ich wirklich oft den Wunsch dorthin zu reisen. Die Autorin hat nämlich alles sehr detailliert beschrieben.

So richtig Spannung baute sich bei mir eher erst gegen Ende auf, dafür hat es aber dann so richtig reingeknallt. Wirklich toll.

Lucy empfand ich wunderbaren Hauptcharakter. Ich fand sie sympathisch und mir hat auch ihre Art gefallen. Bewundernswert fand ich auch, wie sie plötzlich aus ihrem Alltagstrott heraus, sich doch überwindet und nach Irland reist. Finde ich eine starke Persönlichkeit.

Auch die Nebencharaktere fand ich absolut liebenswürdig. Hier hat die Autorin doch sehr viele unterschiedliche Charaktere geschaffen, welche ich richtig toll fand. Besonders gefallen hat mir, wie da jeder oder zumindest zum Großteil eine Macke oder eine besondere Art hatte.

Die Idee mit den Beatles fand ich originell und interessant umgesetzt. Persönlich hatte ich auch so das Gefühl, dass es eine nette Abwechslung in die Geschichte bringt.

Die Schreibweise war sehr locker und flüssig, sodass ich das Buch hat sehr gut lesen lassen. Der Aufbau und das Setting war auch sehr ansprechend gemacht und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Die Handlung war sehr gut verständlich und so konnte man dieser wirklich gut folgen.

Das Cover finde ich wirklich reizend und für mich passt es sehr gut zur Handlung.

Zur Autorin:

Fiona Blum ist das Pseudonym der Schriftstellerin und Juristin Veronika Rusch. Sie hat in Passau und Rom studiert und mehrere Jahre als Anwältin gearbeitet. Heute lebt sie als Schriftstellerin mit ihrer Familie in einem alten Bauernhaus in Oberbayern. Für ihren Roman »Liebe auf drei Pfoten« erhielt sie den begehrten DELIA-Literaturpreis.

Quelle: Verlag

 

Fazit:

5 von 5 Sterne. Reizende, emotionale Geschichte, die ich euch definitiv ans Herz legen kann. Erhält von mir eine Kauf – und Leseempfehlung.

 

Loading Likes...

Write A Comment

*