Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar*!

 

Erscheinungsdatum: 23.04.2018
Seitenanzahl: 608 Seiten
Verlag: Manesse Verlag
Erhältlich als:

  • Hardcover: 25,00 Euro
  • eBook: 0,00 Euro
  • Taschenbuch: 4,75 Euro

Hier erhältlich: Verlag, Amazon**

 

Klappentext:

In seinem wohl berühmtesten Buch nimmt Kafka die Fremdheits- und Ohnmachtserfahrungen des Totalitarismus vorweg. Obwohl bis ins Detail realistisch gezeichnet, entfaltet sich ein Szenario des Surrealen, von dem wie in einem Albtraum ein gebieterischer Sog ausgeht. «Das Schloss» spielt in einer undurchschaubaren Welt, die namenlosen Mächten gehorcht und in der es für den Landvermesser K. einfach kein Ans-Ziel-Kommen gibt. So sehr er sich auch abmüht, die spärlichen Fingerzeige seiner Umgebung zu deuten, er bleibt ein vergeblich Suchender, ein Abgewiesener mit Dulderstatus. Wer je das Zauberlabyrinth des Dr. Franz Kafka betreten hat, kommt nur als Verwandelter wieder heraus.

Quelle: Verlag

 

Meine Meinung

Da es schon eine Weile her ist, dass ich einen Klassiker gelesen habe, war es nun endlich mal wieder soweit. Ausgesucht habe ich mir “Das Schloss” von Kafka, da ich von ihm das letze Mal, was in meiner Gymnasiumzeit gelesen habe.

In dem Buch hier wird uns die Geschichte von K. erzählt, der in einem Dorf ankommt. Eigentlich such er nur ein Platz für die Nacht, was zunächst noch in Ordnung scheint. Allerdings wird er in der Nacht aus dem Schlaf gerissen und man sagt, er soll gehen, denn es werden nicht gerne Fremde vor Ort gesehen. Er erzählt aber, dass er als Landvermesser vom Graf eingestellt wurde. Diese Aussage wird überprüft und so darf er zunächst bleiben.

Persönlich hat mir das Buch richtig gut gefallen, denn es war sehr interessant und was ich besonders spannend fand, war, dass alles auch so undurchsichtig wirkt und man wirklich auch aufpassen musste, dass man nichts verpasst. Ich möchte auch gleich sagen, dass ich die Geschichte eher ruhig fand, was mich aber jetzt nicht gestört hat. Viele Dinge in der Geschichte machten auf mich doch einen sehr realitätsnahen Eindruck und könnten absolut aus dem Leben gegriffen sein.

Vom Ende darf man nicht überrascht sein, denn es gibt kein Ende. “Das Schloss” gehört zu den wenigen unvollendeten Geschichten des Autors.

Der Schreibstil war richtig klasse. Ich fand diesen sehr angenehm zu lesen, obwohl er jetzt nicht leicht war. Allerdings kann man sehr viel zwischen den Zeilen herauslesen, was ich toll fand. Manche Abschnitte fand ich fast schon überwältigend. Das Buch fand ich aber trotz des eher schwierigen Stil sehr gut lesbar.

Das Buch ist ein echter Hingucker und ich liebe die Manesse – Bücher einfach.

Zum Autor:

Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn eines jüdischen Kaufmanns in Prag geboren. Von 1901 bis 1906 studierte er zunächst kurze Zeit Germanistik, dann Jura und promovierte zum Dr. jur. Nach einer einjährigen »Rechtspraxis« ging er 1907 zu den »Assicurazioni Generali« und ein Jahr später als Jurist zur »Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt«, wo er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1922 blieb. Ende 1917 erlitt Franz Kafka einen Blutsturz, es war der Beginn einer Tuberkulose, an der er am 3. Juni 1924 starb.

Quelle: Verlag

 

Fazit:

5 von 5 Sterne. Tolles Buch. Konnte mich absolut begeistern. Klare Kauf – und Leseempfehlung.

 

Leseprobe?!

 

 

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