Erscheinungsdatum: 13.07.2019
Seitenanzahl: 312 Seiten
Verlag:
Erhältlich als:

  • Taschenbuch: 12,99 Euro
  • eBook: 1,99 Euro

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Klappentext:

Yuki würde sich am liebsten nur auf ihre Design-Karriere konzentrieren, doch die Realität sieht anders aus: In der Agentur muss sie sich mit eifersüchtigen Kolleg*innen herumschlagen und das Familienessen am Wochenende wird von Auseinandersetzungen mit ihren älteren Geschwistern überschattet. Als dann auch noch ihr Vater stirbt und sie Familienkater Sasuke erbt, gerät ihre Welt vollends aus den Fugen: Denn der Kater kann nicht nur sprechen, er mischt sich mit seinen magischen Pfoten auch gern in alle Bereiche ihres Lebens ein … selbst in Sachen Liebe.

Der gestiefelte Kater einmal anders. In »Der Kater unterm Korallenbaum, oder: Wünschen will gelernt sein« spinnt Christina Löw aus Elementen des grimmschen Märchens eine moderne Fabel über Geschwisterstreit und Familienbande, zweite Chancen und den Umgang mit Verlust sowie die Suche nach der eigenen Identität.

Quelle: Amazon

 

Meine Meinung:

Die Adaption des gestiefelten Katers ist mein erstes Buch der Autorin und ich bin ja sowas von verzückt, denn es ist eine wirklich reizende Geschichte.

Yuki und Sasuke stehen im Mittelpunkt der Geschichte und als Leser darf man erfahren, wie Yuki mit dem Verlust eines geliebten Menschen umgeht, aber auch wie schwer sie sich stellenweise tut in der Arbeitswelt Fuss zu fassen, denn sie hat japanische Hintergründe, welche doch immer wieder zu Schwierigkeiten führen. Allerdings nicht nur in der Arbeitswelt, sondern auch zu Problemen zwischen ihr und ihren Geschwistern.

Ich fand Yukis Geschichte einfach bombastisch, denn diese machte einen sehr tiefgründigen Eindruck und zeigt dem Leser auf was es im Leben wirklich ankommt und das es doch viele Dinge gibt, die einfach nicht wichtig sind. Die Handlung war teilweise sehr spannend und es gibt doch auch immer wieder Überraschungen im Plot, sodass ich von Beginn an gefesselt war. Sehr toll.

Die Idee mit den japanischen Aspekten war klasse und wirkte gut recherchiert. Es gibt hier sehr viele Beschreibungen aus Japan, was alles einen sehr passenden Eindruck gemacht hat.

Besonders unterhaltsam waren für mich die Abschnitte zwischen Yuki und Sasuke, denn diese waren teilweise sehr amüsant und die Dialoge zwischen den beiden waren einfach nur spritzig und mit viel Humor. Sasuke hat manchmal eines von Yukis Problemen gelöst, wodurch etwas Magie in der Geschichte vorkommt, was ich eine schöne Mischung fand.

Die Protagonisten waren sehr authentisch gezeichnet und gerade Yuki und Sasuka haben mir so richtig gefallen. Ich würde beide als sympathisch und nett bezeichnen. Yuki wirkte besonders realistisch auf mich, denn ihre Probleme mit dem Umfeld machten einen sehr realen Eindruck und könnten aus dem Leben gegriffen sein.

Die Nebencharaktere waren aber ebenso wirklich gelungen gezeichnet und konnten mich begeistern.

Das Cover gefällt mir wirklich sehr, denn es macht einen sehr eleganten Eindruck, was ich bisher bei einer Märchengeschichte eher selten gesehen habe.

 

Fazit:

Überzeugende Adaption. Spannend, humorvoll, aber auch ausgesprochen tiefgründig. Hat mir wirklich sehr gefallen und kann ich definitiv weiterempfehlen.
5 von 5 Sterne

 

Zur Autorin:

Christina Löw arbeitet als Übersetzerin, Lektorin/Korrektorin, Schreibcoach, Journalistin und Autorin. Außerdem ist sie als Kunstvermittlerin in Museen tätig und werkelt an ihrer Promotion in Kunstgeschichte.
Ihr Roman-Debüt “Träume voller Schatten” ist im Mai 2018 erschienen.

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