Die ewigen Toten - Simon Beckett

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar*!

 

Erscheinungsdatum: 12.02.2019
Seitenanzahl: 480 Seiten
Verlag: Wunderlich
Erhältlich als:

  • Hardcover: 22,95 Euro
  • eBook: 19,99 Euro
  • Hörbuch: 22,30 Euro

Hier erhältlich: Verlag, Amazon**

 

Klappentext:

Im 6. Teil der Bestsellerreihe um David Hunter ermittelt der forensische Anthropologe in einem verlassenen Krankenhaus mit schreckensreicher Vergangenheit. 
Nur Fledermäuse verirren sich noch nach St. Jude. Das Krankenhaus im Norden Londons, seit Jahren stillgelegt, soll in Kürze abgerissen werden. Doch dann wird auf dem staubigen Dachboden eine Leiche gefunden, eingewickelt in eine Plastikhülle. Die Tote, das sieht David Hunter sofort, liegt schon seit langer Zeit hier. Durch das trockene und stickige Klima ist der Körper teilweise mumifiziert. 
Als beim Versuch, die Leiche zu bergen, der Boden des baufälligen Gebäudes einbricht, entdeckt der forensische Anthropologe ein fensterloses Krankenzimmer, das nicht auf den Plänen verzeichnet ist. Warum wusste niemand von der Existenz dieses Raumes? Und warum wurde der Eingang zugemauert, obwohl dort nach wie vor Krankenbetten stehen? Betten, in denen noch jemand liegt…

Quelle: Verlag

 

Meine Meinung:

Der mittlerweile sechste Teil um David Hunter hat mich ebenso überzeugen können, wie die Vorgänger. In diesem Teil wird Hunter ins St. Jude Krankenhaus gerufen. Dies soll abgerissen werden, allerdings gibt es eine mumifizierte Leiche, als Hunter dort ist, tauchen überraschenderweise nochmals zwei Leichen auf und das große Rätseln beginnt.

Ich fand die Handlung wieder wirklich spannend, denn der Autor versteht es sehr gut dem Leser Rätsel zu bringen, sodass man schon von gleich an, mit großen Fragezeichen in den Augen weiterliest, weil man will ja wissen, wer oder was der Täter ist. So war auch ich, recht gleich gefesselt und wollte nur wissen, wie man den oder die Täter findet. Der Spannungsbogen wurde aus meiner Sicht wieder durchwegs gehalten und so habe ich mich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt. Der Autor hat auch wieder ein paar kleinere Einblicke in das Privatleben von Hunter parat, welche ich ebenso unterhaltsam fand, wie der aktuelle Fall. Der Autor hat auch immer wieder Wendungen in der Geschichte parat, sodass ich bis zum Schluss mit meinen Vermutungen immer falsch lag.

Der Autor legt, wie üblich, sein Hauptaugenmerk auf die Arbeit eines forensischen Anthropologen und natürlich auch der Polizei. Ich fand die vielen Details sehr interessant und es hat mir sehr bei der bildlichen Vorstellung geholfen. Die Idee, dass eine Verwesung, wie ein komplexer Wein ist, habe ich bisher noch nicht überlegt, aber der Vergleich hatte was für sich.

Die Charaktere waren durchwegs authentisch und interessant beschrieben. Hunter war mir mal wieder sehr sympathisch und ich finde es immer wieder beeindruckend, was er alles für die Arbeit macht, wenn er einen aktuellen Fall hat. Die Nebencharaktere fand ich aber ebenso sehr gelungen dargestellt.

Der Schreibstil ist einfach toll. Es ist mir immer wieder eine Freude ein Buch des Autors zu lesen, denn er mischt normale Sprache mit diesen ganzen Fachbegriffen und im großen und ganzen geben die Bücher so ein schönes rundes Bild ab, welche auch noch toll zu lesen sind. Die Atmosphäre in der Gescichte hat mich begeistert, denn alles mache er einen düsteren Eindruck, was ich hier, als sehr passend empfand. Richtig toll.

Das Cover ist sehr ansprechend und es passt toll zu den anderen Büchern des Autors.

 

Fazit:

Wunderbarer sechster Teil um David Hunter. Spannend und interessant. Kann ich absolut weiterempfehlen.

 5 von 5 Sterne

 

Zum Autor:

Simon Beckett ist einer der erfolgreichsten englischen Thrillerautoren. Seine Serie um den forensischen Anthropologen David Hunter wird rund um den Globus gelesen: «Die Chemie des Todes», «Kalte Asche», «Leichenblässe», «Verwesung» und «Totenfang» waren allesamt Bestseller. Sein atmosphärischer Psychothriller “Der Hof” erreichte Platz 1 der Bestsellerliste. Simon Beckett ist verheiratet und lebt in Sheffield.

Quelle: Verlag

 

 

Loading Likes...

Write A Comment

*