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Die Frauen der Villa Fiore” von Constanze Wilken ist der Auftakt zur Saga um die Villa Fiore. Diese Villa liegt in Italien, wie die Bezeichnung schon dezent vermuten lässt und zwar um genauer zu sein in der wunderschönen Toskana. Die Besitzer sind die Familie Massinelli und nun ja italienische Familien sind ja meist recht groß. Genau diesen Aspekt nehmen wir in diesem Bericht etwas genauer unter die Lupe.

Lorenzo und Salvatore leiten die Geschäfte der Familie, aber die beiden Brüder sind zerstritten. Beide Brüder sind verheiratet und haben auch Kinder. Lorenzo ist mit Manuela verheiratet und seine Kinder sind Giulia, Bianca und Milena. Salvatores Frau heißt Bruna und sein Sohn ist Dario. Dieser war sehr oft mit seinen Cousinen in Kontakt und ist auch bei Giulias Rückkehr aus den USA recht erfreut, wie mein Eindruck ist.

Giulia wurde als Nachfolgerin für Lorenzo gehandelt, aber sie wollte das nicht und blieb in den USA. So sind auch zwischen ihr und ihrem Vater einige Ungereimtheiten. Man merkt im Laufe der Handlung, dass beide sehr temperamentvoll sind und es deswegen auch aktuell nach der Rückkehr von Giulia etwas dauert bis es zwischen ihnen funktioniert. Giulia will ihrem Vater nämlich helfen das Familiengut zu retten, aber trotz Ideen für Änderungen kann erst Paul ihn dafür begeistern. Paul ist ein Freund von Giulia. Bianca und ihre Schwester haben eine sehr gute Beziehung, was auch durch diesen weiten Abstand nicht schlechter wurde. Es war für mich auch sehr schön zu sehen, wie beide aufeinandertreffen.

Natürlich gibt es noch eine Oma in der Familie und zwar Teresa. Diese musste ihre beiden Söhne alleine großziehen. Ihr Spitzname ist Nonna und sie ist bekannt für ihre harte Hand. Allerdings finde ich es verständlich, denn sie hatte es nicht leicht. Die Weinberge, die Landwirtschaft und ihre Kinder. Unabhängig war da aber auch noch der Krieg und die Politik, denn Nonna ist im Buch bereits 90 Jahre alt und wird als sehr rüstig von der Autorin beschrieben.

Sie hat es auch der Schwiegertochter Manuela nicht leicht gemacht, denn diese hat sich ihren Platz in der Familie erarbeiten müssen und wird dafür von Giulia bewundert. Es gibt auch noch den Zweig der Familie mit Bruna und Dario. Dieser waren auch recht gelungen beschrieben. Bruna beispielsweise schreibt Romane und Dario war Rechtswalt. Persönlich fand ich diesen Teil der Familie etwas geheimnisvoller, denn es taucht im Laufe der Geschichte ein Geheimnis auf, was Salvatore betrifft.

Die Autorin hat in Familie Massinelli eine tolle, realistische Familie geschaffen, die aus sehr vielen unterschiedlichen Personen besteht. Begeistert konnten mich vor allem die Geheimnisse und diese ganzen Zwiespalte. Wirklich gelungen und interessant, sowie was besonderes, diese Familie.

 

Seit Generationen ist das toskanische Weingut Villa Fiore im Besitz der Familie Massinelli. Nach Jahren der Misswirtschaft leiten nun die Brüder Lorenzo und Salvatore die Geschäfte. Sie sind jedoch heillos zerstritten und der Ruf des Gutes angeschlagen. Als Lorenzos älteste Tochter Giulia nach langer Abwesenheit nach Hause zurückkehrt, erfährt sie, dass ein Unbekannter Sabotage betreibt, um die Massinellis zu ruinieren. Gemeinsam mit dem kalifornischen Weinexperten Paul Reed versucht sie verzweifelt, das Familiengut zu retten. Paul ist von der unnahbaren Frau fasziniert. Doch Giulia zweifelt und steht bald nicht nur vor der größten Aufgabe, sondern auch vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens …

Mehr Infos zum Buch: Amazon, Verlag

 

Wer noch mehr tolle Beiträge über den ersten Teil der Villa Fiore wissen will:

Tourübersicht

Und zur Autorin geht es hier:

Constanze Wilken

 

 

 

 

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