Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar*!

 

Erscheinungsdatum: 19.03.2018
Seitenanzahl: 448 Seiten
Verlag: Blanvalet
Erhältlich als:

  • Taschenbuch: 9,99 Euro
  • eBook: 8,99 Euro

Hier erhältlich: Verlag, Amazon**

 

Klappentext:

Als Marina von ihrem Erbe erfährt, ahnt sie nicht, dass es ihr ganzes Leben verändern wird. Vor langer Zeit verließ sie ihre Heimat Mallorca und brach den Kontakt zu ihrer Schwester Anna ab. Niemals mehr wollte sie zurückkehren. Doch jetzt wurde ihnen beiden die kleine Bäckerei in Valldemossa vermacht. Auf der Insel angekommen, kann Marina dem Duft von Zitronenbrot nicht widerstehen. Sie weiß, sie sollte das alte Anwesen einfach verkaufen, aber irgendetwas hält sie davon ab – ein Geheimnis, das nur darauf wartet, gelüftet zu werden …

Quelle: Verlag

 

Meine Meinung:

“Die Insel der Zitronenblüten” ist das Debüt der Autorin und ich bin wirklich begeistert. Interessanterweise habe ich mal wieder zu einem Roman gegriffen, in dem eine Art Familiengeheimnis gelüftet werden soll. Dieser Aspekt ist der eigentliche Hauptbestandteil der Geschichte, welche aber auch ansonsten wirklich wunderbar unterhaltsam ist. Die Sache mit dem Geheimnis fand ich jetzt insofern spannend, denn ich hatte jetzt eigentlich keine Ahnung in welche Richtung es gehen könnte und so wollte ich das Buch nie aus der Hand legen.

Hauptcharaktere der Geschichte sind die beiden Schwestern Marina und Anna. Die beiden haben eine Bäckerei vererbt bekommen und müssen sich nun zusammenraufen. Allerdings sind beide sehr unterschiedlich dargestellt und so dauert es etwas bis alles klappt. Von der Autorin gibt es auch wiederkehrende Rückblicke, die uns einen besseren Einblick in das Leben der beiden geben und man so vielleicht manche Beweggründe besser versteht.

Gerade Marinas Abschnitte haben mich fasziniert, denn der Autorin ist es hier wirklich gelungen eine interessante, spannende Person darzustellen und hier auch ihre Arbeit in Afrika wahnsinnig spannend darzustellen. Generell finde ich Ärzte, die sich dem Kampf gegen Krankheiten stellen bewundernswert und so fand ich auch Marina und Mathias wirklich klasse.

Anna war recht authentisch beschrieben. Sie war mir sympathisch, obwohl sie jetzt auf mich stellenweise etwas zu unterwürfig gewirkt hatte und ich für solch ein Verhalten eigentlich kaum Verständnis habe.

Das Setting in Mallorca fand ich absolut lobenswert. Ich habe so ein richtiges Urlaubsfeeling bekommen und hätte mir gewünscht vor Ort zu sein. Die Beschreibung der unterschiedlichen Locations war aus meiner Sicht bezaubernd.

Die Schreibweise war sehr flüssig und locker. Das Buch war richtig toll und angenehm zu lesen. Ich fand es toll, was für eine Fülle an Dinge, die Autorin in das Buch hat einfließen lassen. Wirklich toll. Der Handlung konnte man sehr gut folgen, da aus meiner Sicht, alles wunderbar verständlich ist.

Das Cover ist entzückend. Es gefällt mir sehr gut und ich finde es passt sehr gut zu Mallorca und der Handlung der Geschichte.

 

Zur Autorin:

Cristina Campos wurde 1975 in Barcelona geboren und machte ihren Abschluss in Geisteswissenschaften an der Universität von Barcelona. Anschließend studierte sie an der Universität in Heidelberg, wo sie auch das dortige Filmfestival mitorganisierte. Nach ihrer Rückkehr in ihre Heimat widmete sie sich ganz der Filmindustrie und arbeitet inzwischen seit zehn Jahren als Castingagentin für Film und Fernsehen. Nebenbei lebt sie ihre Leidenschaft fürs Schreiben aus. Die Insel der Zitronenblüten ist ihr erster Roman.

Fazit:

4 von 5 Sterne. Tolles Buch, welches ich euch weiterempfehlen kann. Es gibt viele Emotionen und ein Geheimnis zu lüften, welches ich sehr interessant fand.

Leseprobe!?!

Buchtrailer

 

 

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