Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar*!

 

Erscheinungsdatum: 18.02.2019
Seitenanzahl: 448 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag
Erhältlich als:

  • Taschenbuch: 10,00 Euro
  • eBook: 9,99 Euro

Hier erhältlich: Verlag, Amazon**

 

Klappentext:

Vermont 1950. Idlewild Hall ist ein Ort für Mädchen, die keinen anderen Platz in der Gesellschaft haben. Abends erzählen sich die Schülerinnen Schauergeschichten von der »schwarzen Mary«. Doch als eines Nachts eine von ihnen unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, wird der Schrecken real. 2014 ist das Internat eine Ruine, aber die Journalistin Fiona Sheridan kann nicht von Idlewild Hall lassen: Hier wurde vor 20 Jahren ihre Schwester ermordet. Als man bei Renovierungsarbeiten eine weitere Mädchenleiche findet, beginnt Fiona zu recherchieren. Dabei rührt sie an dunkle Geheimnisse, die besser für immer verborgen geblieben wären …

Quelle: Verlag

 

Meine Meinung:

Ich empfand die Inhaltsangabe des Buches sehr interessant und war mal gespannt, was die Autorin in Bezug auf das Internat und so auf Lager hat.

Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen und ich was sogleich gefangen, denn man erfährt in der Gegenwart, dass dieses Internat wieder aktiviert werden soll, sodass die Journalistin Fiona der Sache auf den Grund gehen will und einen Bericht über die Leute und deren Beweggründe schreiben will. Es ist nämlich so, dass ihre Schwester vor 20 Jahren auch ermordet wurde und sie noch nicht damit abgeschlossen hat. Als dann auch noch eine weiter Leiche auftaucht, überschlagen sich die Ereignisse.

Es war nicht nur der Einstieg toll, sondern auch der weitere Verlauf der Handlung hat mir gut gefallen. Diese springt immer von der Gegenwart in die Vergangenheit, sodass man eine tollen Überblick über die Handlungen erhält, denn so wurde der Spannungsbogen toll aufgebaut und aus meiner Sicht auch absolut durchwegs gehalten. Das Ende war für mich total überraschend und ich hatte damit aber nicht gerechnet. Ich würde es aber als sehr passend bezeichnen und für mich haben sich alle Fragen beantwortet. Die Autorin hat auch diverse Wendungen im Plot parat, sodass ich mich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt habe.

Das Setting hat mich begeistert, denn dieses Internat, welches abgelegen ist und diese Umgebung, war sehr realistisch und bildlich beschrieben. Die Atmosphäre hat noch ihr übrigens getan und diese war während der ganzen Geschichte recht düster. Beides zwei gelungene Aspekte.

Die Charaktere waren alle gelungen und haben mich überzeugen können. Die Schülerinnen im Jahr 1950 fand ich glaubwürdig und es war echt interessant, wie unterschiedlich diese beschrieben wurden. Fiona konnte mich mit ihrer Art und ihrem Engagement ebenso begeistern. Für mich waren ihre Taten wirklich nachvollziehbar und verständlich. Ich würde sie auch als tough bezeichnen.

Der Schreibstil war sehr locker und flüssig, sodass ich die Geschichte sehr gut habe lesen können, denn ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Die Autorin schreibt sehr fesselnd und bildlich. Der Handlung konnte man auch wirklich gut folgen, denn alles war sehr gut verständlich.

Das Cover gefällt mir wirklich sehr gut.

 

Fazit:

Toller Krimi, mit einem absolut genialen Setting. Klare Kauf – und Leseempfehlung.

5 von 5 Sterne

 

Zur Autorin:

Simone St. James schrieb schon in der Highschool ihre erste Geistergeschichte. Später war sie 20 Jahre in der Filmbranche tätig, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Spannungsromanen widmete. Mit ihrem Mann und ihrer verwöhnten Katze lebt sie in der Nähe von Toronto, Kanada.

Quelle: Verlag

 

 

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