Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar*!

 

Erscheinungsdatum: 01.10.2018
Seitenanzahl: 320 Seiten
Verlag: Knaur
Erhältlich als:

  • Taschenbuch: 9,99 Euro
  • eBook: 9,99 Euro
  • Hörbuch: 4,95 Euro

Hier erhältlich: Verlag, Amazon**

 

Klappentext: 

Im Höhlenlabyrinth unter der Villa der van Dams lauert ein uraltes Geheimnis – hinter mysteriösen Türen, versehen mit rätselhaften Symbolen.
Als Ex-Soldat Viktor und sein Geo-Expertenteam auf der Suche nach der vermissten Anna-Lena van Dam eine Tür öffnen, führt diese die Gruppe ins frühe Mittelalter des 9. Jahrhunderts. 
Doch anders, als sie es aus den Geschichtsbüchern kennen, wird die Macht nicht nur von Männern ausgeübt. Während mächtige Kaiserinnen sich bekriegen, planen männliche Verschwörer das Ende des Matriarchats. Viktor und sein Team suchen nach Anna-Lena und sind mittendrin, als Europa auf eine gigantische Schlacht zusteuert …

Quelle: Verlag

 

Meine Meinung:

Mir gefällt das Konzept der Bücher, denn man wird hier je nach Wahl der Tür in ein unterschiedliches Universum geworfen. Ich finde das ganze auch recht interessant, obwohl ich mir doch gewünscht hätte, dass es etwas spannender ist.

Zuerst ist einmal die Einleitung zu lesen, die man allerdings auch einzeln haben könnte und wenn man sich dann für diese Türe hier entscheidet, landet man als Leser im Frankenreich und macht sich zusammen mit dem Team auf die Suche nach der verschwundenen Tochter. Zeitgleich gibt es auch immer wieder Kapitel, die die aktuelle Handlung schildern.

Persönlich fand ich die Handlung unterhaltsam, aber irgendwas hat mir gefehlt. Es war auch für mich relativ oft Wiederholungen vorhanden, gerade beispielsweise bei der Beschreibung der Handlungsorte. Interessant fand ich die Zusammenarbeit des Teams, da es aus sehr unterschiedlichen Charakteren besteht und es hier so manchmal einige unterhaltsame Momente gibt.

Die Beschreibung der damaligen Zeit und das Lebensgefühl wurde sehr realistisch beschrieben und ich konnte mich sehr gut in die Handlung einfühlen. Für mich wirkte auch alles sehr gut recherchiert, denn der Autor hat reale Dinge mit fiktiven Dingen gemischt, was mir sehr gefallen hat. Generell würde ich aber sagen, dass die Geschichte etwas oberflächlich gewirkt hat, was ja bei 200 Seiten auch nicht anders möglich ist.

Die Protagonisten würde ich als gelungen bezeichnen. Ich konnte alle Taten sehr gut nachvollziehen. Kurz gesagt: Toll gezeichnete Charaktere. Am besten fand ich die Hellseherin. Die war mir gleich irgendwie sympathisch.

Der Schreibstil war sehr gut zu lesen und man konnte der der Handlung wirklich gut folgen, denn alles war sehr gut verständlich. Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive der Hauptprotagonisten erzählt.

Das Cover finde ich sehr gelungen.

 

Zum Autor:

Markus Heitz, geboren 1971, studierte Germanistik und Geschichte. Er schrieb über 40 Romane und wurde etliche Male ausgezeichnet. Mit der Bestsellerserie um “Die Zwerge” gelang dem Saarländer der nationale und internationale Durchbruch. Dazu kamen erfolgreiche Thriller um Wandelwesen, Vampire, Seelenwanderer und andere düstere Gestalten der Urban Fantasy und Phantastik. Die Ideen gehen ihm noch lange nicht aus.

Quelle: Verlag

 

Fazit:

4 von 5 Sterne. Tolle Idee, die noch ausbaufähig ist. Es wird aber sicher nicht mein letztes Buch des Autors, denn mir hat der Schreibstil sehr gefallen. Kann ich weiterempfehlen.

 

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