Vielen Dank an den Verlag und netgalley für das Rezensionsexemplar*!

 

Erscheinungsdatum: 22.05.2019
Seitenanzahl: 448 Seiten
Verlag: FISCHER Sauerländer
Erhältlich als:

  • Taschenbuch: 15,00 Euro
  • eBook: 12,99 Euro

Hier erhältlich: Verlag, Amazon**

 

Klappentext:

Kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht nie mehr.
Niemand glaubte, dass es so weit kommen würde. Doch als Alyssa an einem heißen Junitag den Wasserhahn aufdreht, passiert nichts. Es kommt nicht ein Tropfen. Auch nicht bei den Nachbarn. In den Nachrichten heißt es nur, die Bewohner Kaliforniens sollen sich gedulden. Aber als das Problem nicht nur mehrere Stunden, sondern Tage bestehen bleibt, geduldet sich niemand mehr. Die Supermärkte und Tankstellen sind auf der Jagd nach Wasser längst leer gekauft, selbst die letzten Eisvorräte sind aufgebraucht. Jetzt geht es ums Überleben.

Quelle: Verlag

 

Meine Meinung:

Ich habe das Buch zufällig auf netgalley gesehen und wusste, dass ich es lesen muss. Ich mochte die Scythe Bucher und die Thematik mit dem Wasser, hat mich angesprochen.

Alyssa will den Wasserhahn aufdrehen und es gibt kein Wasser mehr, aber nicht nur bei ihr, sondern bei allen. Nicht nur an einem Tag, sondern länger und die dortigen Bewohner wissen nicht, ob es jemals wieder Wasser geben wird. So beginnt der Kampf ums Überleben.

Persönlich hat mir das Buch so richtig gut gefallen, denn dieser reale Aspekt mit dem Wasser, könnte durchaus auch aus dem realen Leben gegriffen sein. Der Autor erwähnt auch Klimawandel oder auch die Verschwendungssucht, was für mich auch sehr wichtig ist. Die Handlung war aus meiner Sicht sehr spannend und ich saß, wie auf Kohlen, denn ich wollte nur wissen, was passiert mit Alyssa und wird sie, sowie ihre Freunde und Familie überleben. So richtig gut, würde ich sagen.

Es gab auch einige Szenen, die haben mich emotional mitgenommen. Beispielsweise wird beschrieben, wie die Menschen im Supermarkt plötzlich zu Monster werden und nur an sich denken, wenn es nichts mehr gibt. Ich hatte aber das Gefühl, dass es hier noch Luft nach oben gab und vom Autor noch mehr hätte herausgeholt werden können.

Das Ende für mich sehr überraschend und für meinen Geschmack war es gegen Schluss zu nett und positiv, was ich jetzt nicht erwartet hätte. Ich denke, es hätte der Geschichte auch gut getan, wenn es gegen Ende in eine andere Richtung gegangen wäre.

Die Protagonisten waren gelungen und es war sehr interessant, welche Vielfalt an Personen vom Autor hier präsentiert wurden. Alyssa hat mir wirklich sehr gefallen und ich fand sie wirklich gut. Allerdings waren auch die Nebencharaktere toll und glaubwürdig beschrieben.

Der Schreibstil war wieder sehr fesselnd und lies sich trotz der schwierigen Thematik sehr gut lesen. Die Erzählperspektive wechselt und es gibt auch immer mal wieder kurze Einschübe über Personen und deren Schicksal, welche ich sehr interessant fand. Die Wechsel der Perspektive haben mir sehr gefallen, denn es gab einen großartigen Überblick. Der Handlung konnte man wirklich gut folgen, denn es war alles sehr gut verständlich.

Das Cover empfinde ich als sehr ansprechend und stimmig zum Inhalt.

 

Fazit:

Spannende Geschichte mit Luft nach oben, die ein wichtiges Thema behandelt. Kann ich weiterempfehlen.

4 von 5 Sterne

 

Zum Autor:

Neal Shusterman, geboren 1962 in Brooklyn, USA, ist in den USA ein Superstar unter den Jugendbuchautoren. Er studierte in Kalifornien Psychologie und Theaterwissenschaften. Alle seine Romane sind internationale Bestseller und wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem National Book Award.

Quelle: Verlag

 

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