Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar*!

 

Erscheinungsdatum: 23.04.2018
Seitenanzahl: 352 Seiten
Verlag: Albrecht Knaus Verlag
Erhältlich als:

  • Hardcover: 22,00 Euro
  • eBook: 18,99 Euro

Hier erhältlich: Verlag, Amazon**

Klappentext:

Als der Zweite Weltkrieg ausbricht, hält sich der Schriftsteller in seinem Elternhaus in Irland auf. Die Mutter ist froh, sie möchte den Sohn immer in ihrer Nähe wissen. Trotzdem verlässt der junge Mann seine sichere Heimat und kehrt zum Künstlerkreis um James Joyce und Marcel Duchamp und zu seiner Geliebten nach Paris zurück. Als seine Freunde nach und nach verschwinden, schließt er sich der Résistance an. Jo Baker nähert sich dem rätselhaften Samuel Beckett über die dunklen Jahre seiner künstlerischen Anfänge und zeigt, wie die entbehrungsreichen Kriegsjahre und das endlose Warten auf ein Ende sein Werk prägten, das Jahrzehnte später weltbekannt wurde.

Quelle: Verlag

 

Meine Meinung:

Das Buch ist die zweite Geschichte der Autorin und ich bin auch wieder absolut begeistert davon. Die Autorin bringt uns das Leben des Autors Samuel Becketts näher. Dieser war mir bisher unbekannt, aber sein Leben fand ich wirklich interessant. Dieser macht sich zu Beginn des zweiten Weltkriegs von Irland auf nach Paris, um hier sein Leben weiterzuführen.

Die Handlung fand ich wirklich sehr unterhaltsam. Ich fand schon den Beginn sehr fesselnd, denn Samuel hat es nicht leicht. Er hat eine Schreibblockade und eine Mutter, die ihn verrückt macht. Die Reise nach Paris ist aus meiner Sicht eine Flucht, denn auch hier erwarten ihn ja schwierige Zeiten. Es sind ja Kriegsjahre und man liest, wie oft er doch auch Opfer bringen muss.

Ich würde das Buch auch als Biografie bezeichnen, denn man bekommt einen sehr gut Eindruck über das Leben von Samuel. Es gibt doch so einige Fakten und spezielle Eckpunkte. Persönlich hat es mir auch relativ gut gefallen, dass historische Persönlichkeiten mit in die Handlung eingebaut wurden, ohne jetzt hier zu viel zu verraten.

Die Autorin gibt auch einen wirklich tollen Überblick über das damalige Leben und wie die Leute interagiert haben. Manche der Menschen machten auf mich einen unmotivierten Eindruck und auch viele Taten waren wirklich sehr gut nachvollziehbar.

Der Schreibstil war sehr flüssig zu lesen. Ich würde ihn jetzt nicht unbedingt als leicht bezeichnen, denn die Autorin benutzt eine sehr schöne Sprache und keine billige, wie es in viele Büchern leider der Fall ist. Der Handlung kann man sehr gut folgen, denn alles ist sehr gut verständlich erklärt. Persönlich hatte ich auch an so manchen Stellen, dass Gefühl, dass die Autorin Samuel bewundert.

Das Cover gefällt mir wirklich gut. Ich finde es recht ansprechend.

Zur Autorin:

Jo Baker wurde in Lancashire geboren und studierte an der Oxford University und der Queen’s University in Belfast, wo sie ihre Leidenschaft fürs Schreiben entdeckte. Der internationale Durchbruch gelang ihr mit „Im Hause Longbourn“. Jo Baker lebt mit ihrer Familie in Lancaster.

Quelle: Verlag

 

Fazit:

5 von 5 Sterne. Tolles Buch. Sehr interessant. Kann ich absolut weiterempfehlen.

 

 

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