Erscheinungsdatum: 29.05.2019
Seitenanzahl:
Verlag: Cumedio Verlag
Erhältlich als:

  • eBook: 3,99 Euro (KU: gratis)

Hier erhältlich: Amazon**

 

Klappentext:

Elliot Bayne, Earl of Heathgrove, ist sich einer quälenden Tatsache bewusst: Er wird sterben. Eine mysteriöse Krankheit rafft ihn schleichend dahin, und kein Arzt kennt ein Heilmittel. Er gibt sich auf, zieht sich zurück und ist nur noch ein Schatten seiner selbst.

Alisanne Coldworth steht nach dem Tod ihrer Eltern vor dem Nichts. Sie erfährt von einer ausgeschriebenen Stelle als Gesellschafterin für den Earl of Heathgrove, der allerdings als boshaftes Ekel verschrien ist. Besitz- und mittellos wie sie ist, bleibt ihr keine Wahl und sie bewirbt sich.

Mit einem mulmigen Gefühl betritt die junge Frau das Anwesen, denn sie muss nicht nur das Vertrauen des Lords gewinnen und ihm neuen Lebensmut schenken, sondern auch ein Geheimnis vor ihm bewahren und unbemerkt seine Räumlichkeiten durchsuchen …

Quelle: Verlag

 

Meine Meinung:

Dies ist mein zweites Buch der Autorin und es war wieder richtig nett zu lesen.

Alisanne hat nach dem Tod ihrer Eltern nichts mehr und so bewirbt sie sich auf eine Stelle als Gesellschafterin beim Earl of Heathgrove. Diesen kennt sie bereits aus ihrer Kindheit, allerdings durften sich die beiden damals nicht mehr sehen, denn sie kommen aus verschiedenen Geschichten der Gesellschaft. Eliot, der Earl, liegt angeblich im sterben und er hat auch schon mehr oder weniger mit seinem Leben abgeschlossen, aber Alisanne will das verhindern.

Ich fand die Handlung um die beiden richtig nett. Es gab eine Menge an Gefühlen, welche nicht immer positiv waren und auch Spannung war vorhanden, denn je weiter man liest, desto mehr erfährt man über das Leiden des Earls und ich habe da regelrecht mitgelitten mit ihm und ihm die Daumen gedrückt, dass doch noch alles ein positives Ende ergeben wird.

Das Setting hat mir gut gefallen und ich habe mich sogleich wieder in das vergangene England zurückgesetzt gefühlt, was mir durchaus gefallen hat. Die Autorin hat hier wieder sehr viele Details parat und es freut mich immer wieder aufs Neue, wie es ihr so toll gelingt, den damaligen Lebensstil zu beschreiben.

Die beiden Hauptcharaktere waren toll gezeichnet. Alisanne wirkte so freundlich und nett auf mich, sodass ich gleich mit ihr warm geworden bin. Ich empfand sie auch als authentisch, denn wer würde in ihrer Situation anders handeln. Eliot war aber auch klasse, denn es war sehr unterhaltsam zu sehen, wie er mit seinem Leiden umgegangen ist. Ich habe mich da stellenweise wirklich toll amüsiert. Er war mir aber auch durchaus sympathisch.

Der Schreibstil war wieder absolut locker und flüssig. Die Geschichte lässt sich sehr leicht lesen und alles war wunderbar verständlich. Die Handlung wird aus wechselnder Perspektive der beiden Hauptcharaktere erzählt.

Das Cover ist sehr nett gestaltet und passt zu einem historischen Liebesroman.

 

Fazit:

Gelungener historischer Liebesroman, der etwas mehr Action vertragen hätte.

4 von 5 Sterne

 

Zur Autorin:

Diana Marsden hat schon früh die Leidenschaft fürs Schreiben entdeckt. Sie versuchte es zuerst mit Kurzgeschichten, bevor sie sich an ihr erstes Buchprojekt wagte. Während des Studiums entdeckte sie die Faszination für englische Geschichte und begann ihren ersten historischen Roman zu schreiben.

Seit 25.07 ist ihr neues Buch “Ein unmoralisches Angebot für die Lady” erhältlich. Nächste Bände sind bereits in Planung.

Quelle: Amazon

 

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