Vielen Dank an den Verlag und netgalley für das Rezensionsexemplar*!

 

Erscheinungsdatum: 04.01.2018
Seitenanzahl:347 Seiten
Verlag: Impress
Erhältlich als:

  • eBook: 3,99 Euro

Hier erhältlich: Verlag, Amazon**

 

Klappentext:

Nach einem Unfall und sechsmonatigem Koma ist die 18-jährige Lefke an den Rollstuhl gefesselt. Ihre Zeit als Schulprinzessin ist damit vorbei und auch ihre Karriere als Model muss sie an den Nagel hängen. Für Lefke ist das ein Weltuntergang. Sie kann sich nicht vorstellen, jemals wieder glücklich zu werden, und fasst den folgenschweren Entschluss, ihrem Leben ein Ende zu bereiten. Doch dann taucht ausgerechnet ihr unfassbar attraktiver Nachbar Louis auf. Er stellt lauter ungemütliche Fragen und hat irrsinnige Ausflugspläne. Jeden Tag aufs Neue. Bis die Welt langsam nicht mehr ganz so schwarz aussieht…

Quelle: Verlag

 

Meine Meinung:

Ich muss leider sagen, dass ich von dieser Geschichte hier etwas enttäuscht bin. Vielleicht habe ich mir auch wegen Covers oder des Klappentextes zu viel versprochen, aber es gibt leider manchmal doch Bücher, die einfach nicht meins sind.

Die Autorin erzählt uns die Geschichte von Lefke, die im Rollstuhl sitzt und nun mit dieser Umstellung klar kommen muss. Zu Beginn erfahren wir, wie sie nach Hause kommt und was sie alles für Gedanken in sich trägt. Ich möchte auch hinzufügen, dass ich es definitiv verstehen kann, wenn man nach solch einer Sache deprimiert ist und so, aber ich fand Lefke einfach schrecklich.

Laut Autorin ist die Lefke ja bereits 18 Jahre alt, aber während des Lesens habe ich davon gar nichts gemerkt. Für mich wirkte sie wie ein Kind, dass eine bockige Phase hat. Sie verhält sich absolut gegenüber anderer Menschen. Ich muss leider sagen, dass ich mit Lefke nicht war geworden bin.

Was ich auch sehr störend und sehr nervig fand, war, wie im Laufe der Geschichte diverse Gruppierungen von Menschen schlecht gemacht wurden.

Unter anderem wurde über Menschen, die sich zum Beispiel in Selbsthilfegruppen begeben, schlecht geredet. Mehr will ich hier nicht verraten, allerdings finde ich solche Aussagen nicht optimal, da ja das Zielpublikum des Buches eher jünger ist und die das vielleicht nicht richtig einschätzen können.

Oder ein anderes Beispiel war, wie mit der Erkrankung Demenz bzw. Alzheimer umgegangen wurde. Ich denke, dass ist eine wirklich schreckliche Krankheit, die man nicht einfach so abtun sollte.

Ich muss allerdings sagen, dass die Handlung ungefähr gegen Mitte des Buches etwas besser wird und auch das Auftauchen von Louis positiv ist. Aber für mich war das einfach zu wenig, um die Geschichte noch rauszureißen.

Die Beschreibung von Louis hat mir am besten gefallen. Er wirkte auf mich recht nett dargestellt.

Die Schreibweise fand ich recht anstrengend, obwohl diese auf den ersten Blick recht flüssig und locker gewirkt hat. Es könnte aber auch mit diesem ganzen Sarkasmus und so zusammenhängen.

 

Zur Autorin:

1994 in einem kleinen Dorf der Südpfalz geboren fand Emily Bähr schon früh ihre Liebe zu Büchern und Geschichten aller Art. Der Wunsch, einmal nach England zu ziehen ließ viele ihrer Geschichten eben dort spielen, so nun auch ihre erste Veröffentlichung »Ewig und Du«. Mit diesem Werk verließ sie zum erstem Mal den gewohnten Bereich der Dystopien und wagte sich an eine romantische Komödie – mit Enten.

Quelle: Verlag

 

Fazit:

1 von 5 Sterne. Leider kann ich das Buch nicht weiterempfehlen.

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