(c) Constantin Film

 

Inhalt:

Von 1974 bis 1978 hält eine brutale Mordserie die gesamte USA in Atem. Mehr als 30 junge Frauen fallen den grausamen Verbrechen zum Opfer. Ted Bundy (Zac Efron): Attraktiv, smart, charismatisch. Liz (Lily Collins): Alleinerziehende Mutter und Ted‘s Charme erlegen. Ein Bild von häuslicher Glückseligkeit, die Zwei scheinen alles im Griff zu haben.

Als Ted 1975 verhaftet und beschuldigt wird, eine wachsende Serie an grausamen Morden an jungen Frauen begangen zu haben, wird dieses Bild schlagartig erschüttert. Die Besorgnis wird bald zur Paranoia – Liz ist gezwungen zu überdenken, wie gut sie den Mann kennt, mit dem sie ihr Leben teilt. Als die Beweise sich häufen, muss sie sich entscheiden ob Ted das Opfer, oder tatsächlich der Täter ist…

Basierend auf der wahren Geschichte von Ted Bundy – Amerikas berüchtigtstem Serienkiller

Quelle: Constantin Film 

 

Cast:

Zac Efron – Ted Bundy
Lily Collins – Liz Kendall
James Hetfield – Officer Bob Hayward

(klickt aufs Bild, dann könnt ihr den Trailer schauen – Datenschutzmodus erweitert)

 

Meine Meinung: 

Bereits vor einigen Jahren hatte ich mich mal mit der Thematik Serienmörder beschäftigt und so ist mir natürlich Ted Bundy und seine Taten ein Begriff. Als ich nun zufällig über diesen Film gestolpert bin, musste ich diesen natürlich sogleich sehen, denn ich war mal gespannt, ob der Regisseur noch mehr oder neue Details über Ted Bundy und seine Taten zeigen wird. Weiterer interessanter Faktor war für mich die Besetzung von Zac Efron als Ted Bundy, denn das wäre mir ja nie im Leben eingefallen, dass der für solche eine Rolle besetzt werden könnte.

Die Handlung wird aus der Sicht von Liz erzählt, diese ist eine alleinerziehende Mutter und denkt, dass sie in Ted ihren Traumann gefunden hat. Er war nett zu ihrer Tochter, hat sie überrascht und die beiden hatten einfach eine tolle Zeit, aber Ted wird seltsam und es gibt Zeiten, da ist er lange Zeit weg und auch als sie im TV sieht, dass Mädchen vermisst werden, denkt sie zu Beginn nichts Böses. Allerdings hatte ich bei ihre das Gefühl, dass sie es einfach nicht wahrhaben wollte oder verdrängt hat. Es geht sogar soweit, dass sie zu trinken beginnt, damit sie mit der Situation fertig wird. Erst gegen Schluss merkt sie selber, dass er sie einfach nur benutzt hat.

Persönlich hat mir die Handlung gut gefallen, aber ich fand es schade, denn es gab irgendwie nichts neues und man erfährt auch nicht wirklich viel über Teds Hintergründe. Der Film zeigt auch keine seiner Morde, denn der Fokus wird auf die verschiedenen Gerichtsverhandlungen und sein Leben mit Liz gelegt. Unterhalten habe ich mich aber dennoch gut. Gerade die Sequenzen von der Verhandlung in Florida empfand ich als sehr spannend und auch interessant.

Das Ende des Films war nun ja keine Überraschung, allerdings wurden Originalsequenzen von damals eingebaut und es wird gezeigt, wie die Leute sich gefreut haben, dass er verurteilt wurde. Diese Reaktionen kann ich durchaus nachvollziehen.

Generell hätte ich mir von der Handlung gewünscht, dass man vielleicht auch etwas Neues erfährt und hier im besonderen Details über die Beziehung zwischen Ted und Carol Boone. Ich hätte gerne verstanden, was die Beweggründe von Carol sind einen Mann, wie Ted zu heiraten. Für mich etwas, dass ich nie nachvollziehen könnte. Dieses Thema wird hier leider nur ganz beiläufig gezeigt.

Der Cast hat mir eigentlich recht gut gefallen und es war schön, dass es ein paar Überraschungen gab, wie beispielsweise John Malkovich als Richter, da musste ich sogar zweimal hinschauen, ob er es wirklich ist. Lily Colins hat mich jetzt dennoch nicht so begeistert, denn bei ihr habe ich immer das Gefühl, dass sie nur eine Art von Mimik kennt und sie wirkte irgendwie fad.

Umgehauen hat mich aber Zac Efron, denn der ist in der Rolle des Ted wirklich grandios. Er spielt sehr überzeugend und bringt die entsprechenden Emotionen wunderbar rüber. Eine Szene hat mir so richtig gefallen und zwar als der Staatsanwalt ihn vor den Reportern präsentiert und sein Spiel war fast ident, wie damals zum Original. Es war für mich sehr überraschend, wie gut er ist, denn ich würde Zac Efron eher in der Rolle des hübschen Typen sehen und ich hoffe schwer, dass er in Zukunft noch mehr Rollen in dieser Richtung am Start hat.


Fazit:

Gelungenes Biopic, welches mir gut gefallen hat, allerdings auch ein paar Schwächen hat. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und ich würde den Film auch absolut weiterempfehlen und zwar nicht nur an Personen, die sich bereits mit der Thematik Ted Bundy beschäftigt haben. Zac Efron sollte man gesehen haben, denn er ist wirklich gut.

4 von 5 Sterne

 

Der Film ist in verschiedenen Varianten erhältlich:

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