(c) Warner Bros

 

Inhalt:

Regisseur Todd Phillips’ „Joker“ widmet sich dem ikonischen Erzfeind und ist eine originale, eigenständige fiktive Story, die noch nie zuvor auf der Leinwand zu sehen war. Phillips’ Studie über Arthur Fleck, unvergesslich porträtiert von Joaquin Phoenix, zeigt einen Mann, der darum kämpft, seinen Weg in Gothams zerrütteter Gesellschaft zu finden. Während man ihn tagsüber als Clown anheuern kann, strebt Arthur nachts danach, ein Stand-up-Comedian zu sein … doch am Ende scheint der Scherz immer auf seine Kosten zu gehen. Eine düstere Charakterstudie, in der Arthur – gefangen in einer Abwärtsspirale aus Gleichgültigkeit und Grausamkeit – eine Fehlentscheidung trifft, die zu einer Kettenreaktion von eskalierenden Ereignissen führt.

Quelle: Warner Bros

 

 

Cast:

Joaquin Phoenix – Arthur Fleck
Robert De Niro – Murray Franklin
Zazie Beetz – Sophie Dummond
Brett Cullen – Thomas Wayne
Frances Conroy – Penny Fleck

 

(klickt aufs Bild, dann könnt ihr den Trailer schauen – Datenschutzmodus erweitert)

 

Meine Meinung: 

Bereits als ich gelesen habe, wer den neuen Joker spielen wird, wusste ich der Film muss geschaut werden, denn Joaquin Phoenix als Joker muss ich einfach funktionieren. Ich war aber aktuell dann doch sehr gespannt, denn aus diversen Presseberichten habe ich erfahren, dass der Film doch sehr brutal sein soll und in den USA sogar einige Kinobesucher den Saal verlassen haben sollen.

Der Film hat mir sehr gut gefallen und hat bei mir auch richtig Eindruck hinterlassen. Der Regisseur zeigt in dem Film auf sehr authentische Weise, wie aus Arthur Fleck der Joker wird und so dem totalen Wahnsinn verfällt.  Bereits die erste Szene zeigt, dass Arthur schon vor seiner Zeit als Joker sehr traurig und einfach nicht glücklich ist. In diesem ersten Abschnitt wird er von Jugendlichen bei seiner Arbeit überfallen und auf brutale Weise zusammengeschlagen. Man kann durch diese erste Szene bereits erahnen in welche Richtung der Film gehen wird und es wird absolut nicht leichter. Arthur hat niemanden, keine Freunde, keine Frau und seine Mutter ist auch alles andere als einfach.

Joaquin Phoenix passt in diese Rolle, wie die Faust aufs Auge. Er spielt diesen Verrückten und es wirkte alles absolut überzeugend auf mich. Er hat sich das seltsame, manchmal anstrengende Lachen angeeignet, aber auch dieses seltsame Rennen war einfach stimmig. Der optische Aspekt mit diesem extremen Gewichtsverlust war natürlich auch sehr passend.

Joker ist natürlich jedem ein Begriff und man weiß, dass er zu den Bösen gehört, aber dennoch hatte ich eigentlich durchwegs Mitleid mit ihm, denn dieses Leben wünscht man niemandem. Eine meiner Lieblingsszenen war beispielsweise, als Arthur in die TV – Show eingeladen wird und es alles anders kommt, wie erwartet.

Der Regisseur hat diese düstere, traurige Atmosphäre von Gotham City sehr gut aufgefangen und im Film präsentiert. Alles machte einen absolut trostlosen Eindruck und irgendwie empfand ich die Reaktionen der dortigen Bewohner sehr passend. Es wurden nämlich auch die Gegensätze von Arm und Reich gezeigt und wie sich die Armen gegen die Reichen richten. Sehr real.

Der Soundtrack des Films muss ich ebenso loben, denn ich empfand diese als absolut passend. Ich hatte das Gefühl, dass der diese den düsteren, psychischen Aspekt sehr gut wiederbringt.

Das Ende hat mir relativ gut gefallen, obwohl es auf mich einen eher offenen Eindruck machte. Man könnte hier nochmals einen Joker Film bringen oder auch den jungen Bruce Wayne in den Vordergrund rücken, was ja mit Robert Pattinson demnächst kommen soll. Allerdings wäre es aus meiner Sicht etwas besser gewesen, wenn man die letzte Szene weggelassen hätte, dann wäre es ein schöner runder Abschluss gewesen.

Der Cast war im gesamten sehr gut und konnte mich begeistern. Allerdings muss man einfach ehrlich sein und sagen, dass der Film von Joaquin Phoenix und seinem Spiel lebt.

 

Fazit:

Genialer, düsterer Film, der mich mit seiner Atmosphäre und seinem Hauptdarsteller gefangen hat.
Der Film lohnt sich definitiv, denn dieser zeigt auf reale Weise was passieren kann, wenn man Leute nicht gut behandelt. Egal, ob diese eine psychische Störung oder nicht haben.
Deswegen gibt es von mir eine absolut Weiterempfehlung.

5 von 5 Sterne

 

Der Film kann übrigens bereits vorbestellt werden, wenn jemand keine Lust aufs Kino hat:

 

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