Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Erscheinungsdatum: 10.12.2018
Seitenanzahl: 400 Seiten
Verlag: Diana Verlag
Erhältlich als: 

  • Taschenbuch: 10,99 Euro
  • eBook: 9,99 Euro

Hier erhältlich: Verlag, Amazon**


Klappentext:


Los Angeles, 1952. Louise Wilde hat das Vermögen von Florence Daniels geerbt, einer Drehbuchautorin, die sie kaum kannte. In Florences Haus findet sie alte Fotos von ihrer eigenen Mutter Ethel. Den Kopf voller Fragen macht Louise sich auf den Weg zu ihrem Vater … Fast dreißig Jahre früher bricht Florence mit ihrem alten Modell T auf. Für einen Job fährt sie von New Jersey quer durch die USA nach Hollywood. Auf dem Beifahrersitz ist ihre beste Freundin Ethel. Sie muss dringend zu ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter: Ethel fürchtet, dass ihre Ehe zerbricht. Während Florence fürchtet, dass Ethel sie retten kann … Werden die drei Frauen entdecken, dass nicht jede Reise einer genau gezeichneten Landkarte folgt?

Quelle: Verlag


Meine Meinung:

Das Buch habe ich zufällig gesehen und fand das Cover ganz interessant, sodass ich es unbedingt lesen wollte. Nach Beendigung kann ich nun sagen, dass es zwar eine nette Geschichte war, mich aber leider nicht ganz überzeugen konnte.

Die Handlung besteht aus zwei Handlungssträngen und zwar einmal im Jahr 1952 und der andere ist dreißig Jahre zuvor. In beiden Erzählungen darf man als Leser Frauen begleiten, die eine Art Reise unternehmen und sich so auf dem Weg um zu sich selber zu finden. 

Persönlich fand ich das Buch so recht unterhaltsam, aber es hat mich leider nicht überzeugt, denn es hat mir beispielsweise während der ganzen Geschichte einfach an Emotionen gefehlt. Es ist für mich als Leser einfach nichts rübergekommen, was ich schade fand, denn gerade Louises Reise war dann doch zumindest auch stellenweise etwas spannender. Man bekommt nämlich einen kleinen Einblick in die Lebensweise von früher. Die Passagen von Ethel und Flossie waren ebenso recht ansprechend beschrieben, hier hat mir vor allem gefallen, welche historischen Anspielungen vorgekommen sind. Zwei Damen, die sich alleine auf eine solch große Reise begeben. 

Dann kam aber wieder das Ende, dass aus meiner Sicht auch nicht so ganz toll war und für mich hat einfach irgendwas gefehlt. Schade.

Die Personen waren recht toll beschrieben. Gerade Louise war mir doch sympathisch. Als starke Persönlichkeiten würde ich aber alle drei der Frauen bezeichnen.

Die Schreibweise war recht angenehm zu lesen, obwohl mir die Emotionen gefehlt haben. Alles wirkte trocken. Die Erzählperspektive wechselt immer zwischen denJahren und dazwischen gibt es immer wieder Ausschnitte aus einem Drehbuch. Diese Stellen fand ich doch verwirrend, denn es hat meinen Lesefluss gestört.

Das Cover verdient hingegen ein riesen Lob, denn es ist ein richtiger Hingucker.


Fazit:

Das Buch war unterhaltsam, aber auch anstrengend zu lesen. Die Geschichte fand ich leider nicht ganz überzeugend.
3 von 5 Sterne.


Zur Autorin:


Jessica Brockmole hat seit jeher eine große Leidenschaft für historische Romane. Die Idee zu ihrem Debüt, dem internationalen Bestseller Eine Liebe über dem Meer, entstand während eines langjährigen Aufenthalts in Schottland. Ein französischer Sommer ist ihr zweites Buch. Die Autorin lebt heute mit ihrem Ehemann und ihren zwei Kindern in Indiana, USA.

Quelle: Verlag
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