Vielen Dank an den Verlag und netgalley für das Rezensionsexemplar*!

 

Erscheinungsdatum: 31.08.2018
Seitenanzahl: 224 Seiten
Verlag: blue panther books
Erhältlich als:

  • Taschenbuch: 9,90 Euro
  • eBook: 9,99 Euro

Hier erhältlich: Verlag, Amazon**

 

Klappentext:

Eigentlich kauft der römische Feldherr Marcus Lucius die Sklavin Walda, um sie als erotisches Unterpfand seiner politischen Ziele zu nutzen. Allerdings findet er bald selbst Gefallen an der geilen Germanin, die ihre Lust nur allzu gern in den verschiedensten Spielarten auslebt. 
Marcus’ jüngerer Bruder Gaius verfällt ebenfalls den Reizen der üppigen Schönheit und versucht, sie auf seine Seite zu ziehen.
Als dann auch noch ein Germane in römischer Uniform Waldas Nähe sucht, beginnt ein Strudel aus Gier, Leidenschaft und Intrigen, der Walda in die Tiefe zu reißen droht.
Für wen wird sie sich entscheiden?

Quelle: Verlag

 

Meine Meinung:

Ich fand die Idee mit einem erotischen Roman zu Zeiten der Römer ganz interessant und war sehr gespannt darauf. Leider kann ich nach Beendigung nun sagen, dass ich nicht so ganz überzeugt wurde.

Hauptprotagonistin ist Walda, eine Sklavin, die bei Marcus Lucius landet und hier zu seinen Diensten sein sollte. Allerdings gibt es noch seinen Bruder Gaius, der auch sehr interessiert ist und eine Senator. So geht es richtig rund.

Persönlich fand ich die Handlung ganz unterhaltsam, obwohl es aus meiner Sicht einige Schwachstellen gab. Für meinen Geschmack gab es beispielsweise zu wenig an Handlung oder geschichtlichen Erklärungen. Die Autorin erwähnt zwar, dass Walda als Geschenk geplant ist, damit Marcus seine Karriere fördern kann, aber alles bleibt einfach sehr oberflächlich. Allerdings kann ich mir sehr gut vorstellen, dass es damals zu normalen Gewohnheiten gehört hatte.

Um es kurz und einfach zu sagen, es geht nur um Erotik mit einem historischen Hintergrund. Es ist eine Aneinanderreihung von pornographischen Ereignissen, in den unterschiedlichsten Konstellationen. Ich würde jetzt aber sagen, dass diese Abschnitte für mich nicht billig oder obszön gewirkt haben, aber im musste mich zu Beginn daran gewöhnen.

Die Charaktere waren für mich jetzt leider zu oberflächlich gehalten, was ich schade fand, denn ich hätte mich gerade bei Walda über mehr Hintergrundinformationen gefreut. Ich denke, dass sie dadurch auch noch um einiges interessanter gewirkt hätte.

Die Schreibweise war sehr leicht und auch flüssig. Die Wahl mancher Bezeichnungen waren aus meiner Sicht speziell und auch gewöhnungsbedürftig. Die Handlung war wunderbar verständlich und man konnte dieser gut folgen. Generell war mir diese aber einen Ticken zu oberflächlich, zumindest stellenweise. Vielleicht wäre es auch noch ganz interessant gewesen, mehr Historisches einzubauen.

Das Cover finde ich jetzt ganz okay und ordentlich. Für mich passt es recht gut zur Geschichte.

 

Zur Autorin:

Helen Carter wurde 1965 an der englischen Ostküste geboren. Bereits mit dreizehn Jahren begann sie, erste Geschichten zu schreiben. Es dauerte allerdings noch weitere zehn Jahre, bis sie bei den erotischen Romanen ihre wahre Heimat fand. Ihre Familie war mit diesem Genre nicht besonders glücklich. Besonders ihr Vater hatte Probleme mit den sehr expliziten Texten. Doch Helen wich nicht von ihrem Weg ab. Im Gegenteil: Sie begann damit, immer intensiver eigene Erlebnisse in ihre Romane einfließen zu lassen.

Quelle: Amazon

 

Fazit:

3 von 5 Sterne. Konnte mich nicht so wirklich begeistern, deswegen nur drei Sterne.

 

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