Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar*!

 

Erscheinungsdatum: 11.12.2017
Seitenanzahl: 480 Seiten
Verlag: btb Verlag
Erhältlich als:

  • Taschenbuch: 10,00 Euro
  • eBook: 8,99 Euro

Hier erhältlich: Verlag, Amazon**

 

Klappentext:

An ihrem achtzehnten Geburtstag versprach Anette sich drei Dinge, die sie im Leben tun würde: ein Motorrad fahren, ein Haus zu kaufen und sich um sich selbst kümmern. Fast zwanzig Jahre später sieht die Welt ganz anders aus. Sie lebt in einer Mietwohnung in einer schwedischen Kleinstadt mitten im Nirgendwo. Sie arbeitet in einem Supermarkt, in dem der Klang des Kassenscanners sie langsam in den Wahnsinn treibt. Sie kümmert sich um ihre demente Mutter, und ein Motorrad hat sie auch nicht, noch nicht mal einen Führerschein. Aber sie hat ihre Tochter. Als Emma jedoch auszieht, fällt Anette in ein Loch, aus dem nur ihre beiden besten Freundinnen sie herausholen können, und die Arbeit an einem scheinbar unmöglichen Projekt …

Quelle: Verlag

 

Meine Meinung:

Das Buch habe ich eher zufällig gesehen, als ich dann aber gesehen habe, dass es in Schweden spielt, habe ich mich entschlossen, es zu lesen.

Wir haben hier nun einen eher typischen Frauenroman, der viele Dinge, die aus dem Leben gegriffen sein könnten, behandelt. Die Hauptprotagonistin Anette steckt plötzlich in einer Krise, denn ihre Tochter beginnt ihr Studium und nun ist sie alleine, was ja sehr schwierig für sie ist, denn sie war es immer gewohnt im Doppelpack unterwegs zu sein.

Die Geschichte fand ich wirklich unterhaltsam. Mir hat es gefallen, wie die Autorin, das neue Leben von Anette beschrieben hat, da gab es so einige witzige Umstellungen. Ich meine, wie kommt man auf die Idee, plötzlich Motorrad fahren zu lernen. Aber auch der Aspekt, wie sie mit ihrer Mutter umgegangen ist, war recht interessant. Natürlich gibt es auch in diesem Roman einen neuen Mann für die liebe Anette. Ich hatte das Gefühl, dass ich schon zu Beginn erahnen konnte in welche Richtung es gehen wird und ich hatte Recht. Allerdings muss ich sagen, dass ich kein Problem mit dem Altersunterschied hatte. Hat bei den beiden irgendwie gepasst.

Auch das Zwischenspiel von Mutter und Tochter kommt nicht zu kurz und es waren manche Abschnitte etwas vorhersehbar, aber eigentlich ganz in Ordnung.

Anette war mir eigentlich schon gleich sympathisch. Sie wirkte auf mich recht authentisch und ich konnte sie wirklich gut verstehen, so muss ich sagen, dass sie mein vollstes Verständnis hat. Auch hat mir ihr Umgang mit den neuen Lebensumstände ganz gut gefallen.

Das Setting in einer kleinen schwedischen Stadt fand ich gut gewählt und ich hätte mir hier mehr Details gewünscht.

Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und dieser wirkte sehr flüssig und locker auf mich. Die Handlung war sehr gut verständlich und man konnte dieser gut folgen.

 

Zur Autorin:

Katarina Bivald, Jahrgang 1983, arbeitete 10 Jahre lang in einem Buchladen, bevor sie ihren ersten Roman “Ein Buchladen zum Verlieben” schrieb. Das Buch wurde zum Bestseller und erschien in 24 Ländern. Katarina Bivald lebt in der Nähe von Stockholm.

Quelle: Verlag

 

Fazit:

4 von 5 Sterne. Netter, unterhaltsamer Roman, der aus dem Leben gegriffen sein könnte.

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