Vielen Dank an den Verlag und netgalley für das Rezensionsexemplar*!

 

Erscheinungsdatum: 16.09.2011
Seitenanzahl: 704 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe
Erhältlich als:

  • Taschenbuch: 9,99 Euro
  • eBook: 4,99 Euro
  • Hörbuch: 11,15 Euro

Hier erhältlich: Verlag, Amazon**

 

Klappentext:

In diesem Frauen-Roman entführt die Schriftstellerin Sofia Caspari den Leser in das Argentinien des 19. Jahrhunderts. Die historische Erzählung beginnt im Sommer 1863 mit einer Schiffsreise: Die jungen Deutschen Anna Weinbrenner und Viktoria Santos lernen sich auf der Überfahrt nach Buenos Aires kennen.
Zwei Frauen in der Fremde Argentiniens Beide Frauen sind auf dem Weg zu ihren Ehemännern, diese sind bereits vorausgereist. Viktorias Mann haben dringende Geschäfte schon früher zu seiner Estancia im Norden Argentiniens geführt. Annas Familie hingegen konnte die Kosten für die gemeinsame Überfahrt nicht aufbringen. Trotz ihrer unterschiedlichen gesellschaftlichen Stellung freunden sich die Frauen an.

In dem fernen Land, das für die Reisenden mit großen Hoffnungen und Träumen verbunden ist, trennen sich ihre Wege. Beide Frauen sind erst einmal auf sich allein gestellt. Doch Viktorias vermeintlich rosige Zukunft gestaltet sich anders als erhofft und Anna erwartet bei der Ankunft eine schreckliche Nachricht…

Quelle: Verlag

 

Meine Meinung:

Das Buch habe ich zufällig gesehen und da ich die Inhaltsangabe interessant fand, habe ich mich entschlossen die Geschichte zu lesen.

Es ist die Geschichte von zwei Frauen, die aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten kommen und sich auf der Überfahrt nach Argentinien kennenlernen. Beide sind auf dem Weg zu den Ehemännern, welche aus unterschiedlichen Gründen bereits vorausgereist sind.

Ich fand die Erzählungen über die beiden Frauen recht gelungen, obwohl ich leider sagen muss, dass viele Abschnitte sehr zäh zu lesen waren, da sie teilweise sehr langatmig waren. Persönlich empfand ich die Abschnitte über Viktoria etwas interessanter, da ich es wirklich bewundernswert fand, wie sie mit der Situation in der neuen Familie umgegangen ist. Sie hat es als Neue nicht leicht und auch die Schwiegermutter ist ein Thema für sich. Annas Abschnitte haben mich jetzt nicht so angesprochen. Ich meine, sie hatte es auch nicht leicht, aber ich fand manche Stellen über ihr Leben, etwas realitätsfern. Es wird beschrieben, wie sie die Arbeit ihres Mannes übernimmt und so. Ich denke nicht, dass es zur damaligen Zeit möglich gewesen wäre.

Generell empfand ich es aber als recht spannend, wie die Autorin die Situation für Neuankömmlinge in Buenos Aires dargestellt hat. Ich denke, dass es vielen so ergangen ist.

Die Charaktere waren gut beschrieben und ich konnte auch so manche Taten sehr gut nachvollziehen. Allerdings konnte ich jetzt mit keiner der näherbeschriebenen Personen eine Verbindung aufbauen und für meinen Geschmack wirkten auch diese viel zu oberflächlich. Egal, ob jetzt Anna oder Viktoria.

Der Schreibstil war sehr locker und das Buch lies sich flott lesen, obwohl es für meinen Geschmack zu viele Details gab und zwar an Stellen, die nicht notwendig gewesen wären und so zieht sich das ganze sehr. Das Setting würde ich als gelungen bezeichnen und ich konnte viele Dinge auch gut visualisieren. Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive von Anna und Viktoria erzählt, was schön vielfältig ist.

Das Cover gefällt mir gut.

 

Fazit:

Ordentlicher historischer Roman, der durchaus unterhaltsam ist, mich aber nicht so ganz überzeugen konnte.

3 von 5 Sterne

 

Zur Autorin:

Sofia Caspari, geboren 1972, hat schon mehrere Reisen nach Mittel- und Südamerika unternommen. Dort lebt auch ein Teil ihrer Verwandtschaft. Längere Zeit verbrachte sie in Argentinien, einem Land, dessen Menschen, Landschaften und Geschichte sie tief beeindruckt haben. Heute lebt sie – nach Stationen in Irland und Frankreich – mit ihrem Mann und ihren zwei kleinen Söhnen in einem Dorf im Nahetal.

Quelle: Verlag
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