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Stellt euch vor, ihr seid mit Freunden unterwegs und hört plötzlich eine Stimme, welche ihr nicht zuordnen könnt. Dann landet ihr in einer anderen Welt und eure Gedanken überschlagen sich. So passiert bei Gwen in dem Buch “Paradies der Verlorenen” von Alexis Snow & Beatrice Jacoby.

Als Hauptfigur Gwen eines Tages eine Stimme hört, zweifelt sie erst an sich und glaubt selbst verrückt zu werden. Doch Aurora gibt sich zu erkennen, ein Schatten aus dem Geisterreich, welches neben der normalen Welt besteht. Diese beiden Welten werden nur von einem Schleier getrennt.

Man kann ihn kaum beschreiben, aber umso besser spüren, da er aus reiner Energie besteht. Eine andere Bezeichnung des Schleiers ist auch das “Seelenreich”, denn hieraus werden die Seelen geboren und kehren nach dem Tod wieder hierher zurück. Das Seelenreich ist allerdings auch sehr tückisch, man muss beim Übertritt zwischen diesen beiden Reichen aufpassen, denn es kann passieren, dass man sich verirrt und niemals wieder rausfindet.

Als Gwen eine mysteriöse Vision vom Schleier geschickt bekommt, begleitet sie Aurora ins Geisterreich, um dem Ungleichgewicht zwischen den Reichen auf den Grund zu gehen.

Kann sie die Dunkelheit vertreiben?

Wie das Seelenreich hat auch das Geisterreich eine zweite Bezeichnung und zwar Garten Eden. Sie ist die Heimat der Engel. In Celeste, der Hauptstadt von Garten Eden ist auch der Ort, an welchem sich Gwen und Aurora wiederfinden. Sie stoßen sich in einem weit verzweigtem Tunnelsystemaufeinander. Dieses wird übrigens als endlos bezeichnet und großteiles vom Wurzelsystem des Lebensbaumes getragen. Eine andere Bezeichnung des Lebensbaumes ist auch Mutter, denn die dortige Lebensenergie ist hier am stärksten, sodass auch die Verbindung zwischen dem Baum und dem Schleier am kräftigsten ist.

Der Handlungsort wirkt eher düster und dunkel auf mich, und man erfährt im Laufe der Geschichte, wie es dazugekommen ist. Ich würde das Reich auch als spirituell angehaucht beschreiben, was mir bei einer Geschichte über Engel sehr gefallen hat.

Was fällt euch bei Geisterreich ein? Hättet ihr bei dieser Bezeichnung eine bestimmte Vorstellung?

Als ich mit der Geschichte begonnen habe, war ich so richtig gespannt. Ich muss ja gestehen, dass mir bei einem Geisterreich nie die Heimat der Engel eingefallen wäre, sondern eher ein Reich der Verstorbenen, deswegen finde ich die Idee der Autorinnen ganz originell und auch toll umgesetzt. Das Natürliche entspricht hingegen so absolut meinen Vorstellungen, denn auch mir ist dieser Aspekt bereits ziemlich zu Beginn in den Sinn gekommen.

Besonders beeindruckend war für mich die Idee mit dem Lebensbaum, denn diese ist echt klasse umgesetzt. Wenn man nämlich mal nachliest, erfährt man, dass der Baum des Lebens oder eben auch der Lebensbaum ein sehr wichtiges Symbol der Religion und diverser Mythen ist. Dieser verbindet Himmel, Erde und Unterwelt, was ja auch in der Geschichte zum Tragen kommt, zumindest teilweise.

Es war auch ganz toll, dass in der Handlung auch ein Tempel vorkommt und die Priester eine wichtige Rolle darstellen, denn diese beiden Dingen waren auch bei meinen Vorstellungen über ein Geisterreich definitiv dabei. So war die Geschichte eine schöne runde Sache, die mit den Erwähnungen der unterschiedlichen Symbole bezüglich Leben und Geister einen schönen Einklang gefunden hat.

Gwendolyn liebt ihr Leben mit Freunden, Familie, Ehrenamt und Studium in München genau so, wie es ist. Alles scheint perfekt, bis sich die Schatten um sie herum erheben und ein Eigenleben entwickeln. Eine mysteriöse Stimme, die nicht von dieser Welt zu sein scheint, bittet sie um Hilfe, um die ewige Dunkelheit aus dem Garten Eden zu bannen, die sich ebenfalls nach der Erde ausstreckt.
Um ihre Heimat und alle, die sie liebt, zu retten, muss Gwendolyn auf die Worte der Schatten vertrauen. Doch was, wenn das bedeutet, sich selbst verraten zu müssen? Ist sie dieser Aufgabe gewachsen, auch wenn sie sich dafür selbst aufgeben muss?

Mehr Infos zum Buch: Verlag, Amazon

 

Für alle Interessierten, die noch gerne mehr über Gwen und Aurora erfahren wollen, geht es hier zur:

Tourübersicht

 

 

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1 Comment

  1. Sandra Schurtzmann Reply

    Hallo liebe Eva,

    danke für den tollen Artikel.
    Ich hätte mir auch eine Art Unterwelt, das Jenseits oder den Hades unter dem Geisterreich vorgestellt, die Idee der Autoren finde ich auch sehr interressant. Werde es definitv lesen.

    LG Sandra

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