Schubladendenken – warum wir (auch unbewusst) Menschen in Schubladen einordnen und wie man dem entgegen wirken kann?

Der heutige Tag der #Bleibdu – Aktion steht unter dem Motto “Schubladendenken” und wie man das vielleicht verhindern kann oder sollte.

Es ist doch so, dass jeder versucht sein Gegenüber einzuordnen, sprich, man hat bereits eine vorgefertigte Meinung, sei es der Chef oder ein Freund. Man denkt, dass der Chef engagiert, aber nicht zu streng sein sollte oder der Freund, hilfsbereit und freundlich sein muss.

Dieses Schubladendenken erfolgt automatisch und weil das Gehirn mit einer Vielzahl an Informationen jeden Tag überflutet wird, sodass es sich am leichtesten tut, wenn es Informationen aufnimmt, die einer bestimmten Denkweise entsprechen. Diese Gedanken sind sehr unterschiedlich und abhängig von der entsprechenden Person, die ein unterschiedliches Umfeld, Erziehung und Einstellung hat.

Allerdings kann Schubladendenken auch ins Negative abdriften, wenn man jemandem begegnet, der vielleicht aus einem entsprechenden Viertel kommt oder nicht die passende Kleidung anhat. Ich muss ja gestehen, dass mir das selber auch schon passiert, wenn man bei uns Kundschaften kommen, die eben in eine bestimmte Kategorie fallen.

Man liegt mit vorgefertigten Denkweisen sehr oft falsch und die Gedanken werden nicht zu 100% erfüllt. Ich finde auch, dass dass dieses Schubladendenken seinen eigenen Horizont einschränkt und so in gewisser Weise blockiert ist, deswegen sollte man versuchen, dies zu verhindern oder zumindest minimieren.

Wie kann man Schubladendenken verhindern?

Wichtige Aspekte hierfür sind beispielsweise der Wechsel der Perspektive oder die Selbstreflexion. Beide Dinge sind wichtig und kann man auch leicht ausprobieren. Der Perspektivenwechsel sollte bei einer Thematik erfolgen, die man kennt und zu der man bereits einen bestimmten Gedanken hat. Wenn man sich hier öffnet und man eine andere Sichtweise ausprobiert, wird man offener und freier. Je öfters man das ausprobiert, desto flexibler wird man und wirkt auch offener, was zur Selbstreflexion führt. Habt ihr schon mal überlegt, wie ihr auf andere Menschen wirkt? Kann man sich auch selber in eine bestimmte Schublade stecken?

Beim Versuch diese vorgefertigten Meinung zu verhindern, ist es sehr wichtig, dass man viel übt, denn es geht nicht von heute auf morgen. Allerdings wird man zu einem Vorbild, wenn es funktioniert und man geht auch Probleme viel freier an.

Wer sich nun noch mehr mit dieser Thematik beschäftigen will, sollte das Buch “On the Come Up” von Angie Thomas lesen. Hier trifft die Hauptprotagonistin auch immer wieder auf Probleme, weil sie aus einer schlechten Umgebung kommt.

Jeder hat ein Recht auf Redefreiheit – aber nicht jeder wird gehört…

Die 16-jährige Bri wünscht sich nichts sehnlicher, als eine berühmte Rapperin zu werden. Als Tochter einer Rap-Legende ist das nicht leicht: Ihr Vater starb, kurz bevor er den großen Durchbruch schaffte, und Bri tritt in riesengroße Fußstapfen. Dann verliert ihre Mutter ihren Job. Plötzlich gehören Essensausgaben, Zahlungsaufforderungen und Kündigungen ebenso zu Bris Alltag wie Reime und Beats. Als sich die unbezahlten Rechnungen stapeln und ihre Familie kurz davor ist, ihre Bleibe zu verlieren, wird klar: Eine berühmte Rapperin zu werden, ist für Bri nicht länger nur ein Wunsch, sondern ein Muss …

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Meine Rezension zum Buch

 

Dieser Artikel ist Teil der #Bleibdu Aktion, welche sich mit dem Thema Mobbing beschäftigt. Klickt auf das Bild, so gelangt ihr zur Homepage. Hier gibt es noch mehr tolle, interessante Beiträge:

 

Die Aktion wird von Netzwerk Agentur Bookmark und Authors Assistant organisiert.

 

 

 

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