Shylock

Vielen Dank an das Bloggerportal, den Verlag und Frau Katharina Michael für das tolle Buch!

Erscheinungsdatum: 11.04.2016
Seitenanzahl: 288 Seiten
Verlag: Knaus
Erhältlich als:

  • Hardcover: 19,99 Euro
  • eBook: 15,99 Euro

Hier erhältlich: Randomhouse , Amazon , Brunnerbuch

Zum Autor:

Howard Jacobson, Jahrgang 1942, hat bereits mehrere Romane und Sachbücher geschrieben. 2010 erhielt er für “Die Finkler-Frage” den Man Booker Prize, den wichtigsten Literaturpreis der angelsächsischen Welt. Shakespeare hat ihn sein Leben lang begleitet; bereits in seiner allerersten Veröffentlichung beschäftigte er sich mit dem englischen Nationaldichter. Nun kehrt er mit einer Neuerzählung des “Kaufmanns von Venedig” zu ihm zurück – für Jacobson „das verstörendste Schauspiel aus der Feder des Dramatikers, aber für einen britischen Romancier, der zufällig noch Jude ist, auch die größte Herausforderung“.

Quelle: Randomhouse

Klappentext:

Der reiche Kunstsammler Simon Strulovitch aus Manchester hat Sorgen: Seine aufmüpfige Tochter Beatrice ist in die Kreise der leichtlebigen Erbin Plurabelle und ihres persönlichen Assistenten D’Anton geraten. Nicht der richtige Umgang für ein jüdisches Mädchen, klagt Strulovitch seinem Zufallsbekannten Shylock. Dieser rät zur Zurückhaltung. Doch als Beatrice sich auch noch mit dem Fußball-Beau und Unterwäsche-Modell Howsome einlässt, sieht ihr Vater rot. Er verlangt, dass der junge Mann zum Judentum konvertiert. Mit Hilfe einer kleinen Operation ließe sich heute manches arrangieren. Aber das Leben hält nicht nur für Strulovitch ein paar Lektionen bereit.

Quelle: Bloggerportal

Leseeindrücke:

In der Neuerzählung von “Der Kaufmann von Venedig” wird die Geschichte von Strulovitch erzählt, dessen Tochter in die falschen Kreise gerät und sich in einen Fussballer verliebt. Das Problem ist, er ist kein Jude. Ihr Vater hat damit ein Problem, weil er das eigentlich nicht so vorgesehen hat.

Ich habe die Originalgeschichte leider nicht gelesen und von daher kann ich nur sagen, war es für mich teilweise sehr schwer in die Handlung reinzukommen. Stellenweise ging es sehr gut, aber dann hat es manchmal wieder gestört. Daher würde ich jedem empfehlen vorher das Original zu lesen.
Die Erzählweise des Autors war sehr schön, aber auch sehr anspruchsvoll und so muss man doch ein gewisses Durchhaltevermögen haben, damit man das Buch nicht gleich wieder zur Seite legt. Ich konnte auch keine wirkliche Verbindung zu den Charakteren herstellen und ich denke es liegt mit der Schreibweise zusammen. Ich glaube, aber der Autor hat das auch nicht beabsichtigt.
Die Thematik mit dem Problem der anderen Religion ist doch, so glaube ich, dass Hauptaugenmerk des Autors. Howar Jacobson versteht es aber sehr gut, daraufhinzuweisen, was einem wichtig sein sollte und was nicht.
Die Chemie zwischen Shylock und Strulovitch hat mir sehr gut gefallen, obwohl ich nicht so rausfinden konnte, ob Shylock real ist oder ob er nur ein Hirngespinst von Strulovitch, weil ja nur die beiden kommunizieren. Deswegen eher schwierig zu beurteilen.
Das Ende war für mich nicht vorhersehbar, aber es war gut beschrieben.

Fazit:

4 von 5 Sternen. Schönes Buch. Mir hat es sehr gut gefallen und ich würde es jedem empfehlen, der das Orginial kennt, ansonsten ist es stellenweise schwierig.

 

 

 

 

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