Vielen Dank an den Verlag und netgalley für das Rezensionsexemplar*!

Erscheinungsdatum: 10.08.2018
Seitenanzahl: 326 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Erhältlich als:

  • Taschenbuch: 10,00 Euro
  • eBook: 8,99 Euro

Hier erhältlich: Verlag, Amazon**

Klappentext:

Jessica Hanser, 42, dachte eigentlich, sie hätte ihr Leben als alleinerziehende, berufstätige Mutter im Griff. Aber als sie plötzlich Panikattacken bekommt, kann sie nicht mal mehr arbeiten. Ihre Teenietochter Miriam hat wenig Verständnis und findet, ihre Mutter solle sich zusammenreißen. Hilfe bekommt Jessica stattdessen von unerwarteter Seite: Ihre Nachbarin Hildegard, die mit 30 Katzen in einem Haus lebt, wird Jessica zur Freundin in schweren Zeiten. Sie zeigt ihr, dass scheue Katzen und kratzbürstige Teenager sich gar nicht so unähnlich sind. Und dass eigentlich jeder ein bisschen verrückt ist. Doch als Miriam plötzlich wegläuft, ist Jessica panisch wie nie zuvor. Wird sie es schaffen, ihre Krankheit zu überwinden und ihre Tochter zurückzuholen? Ein warmherziger Roman, der zeigt, dass es sich lohnt, seine eigenen Ängste zu überwinden – so schwer das manchmal auch sein mag .

Quelle: Verlag

 

Meine Meinung:

Das Buch habe ich zufällig gesehen, fand aber die Inhaltsangabe recht interessant und habe es so gelesen. Es ist die Geschichte von Jessica, die mit ihrer Tochter alleine ist, da der Mann nach Brasilien abgehauen ist. Sie arbeitet auch Vollzeit und eines Tages bekommt sie überraschenderweise eine Panikattacke und kann nicht mehr Autofahren. Durch diesen Vorfall muss sie in Krankenstand, denn sie kann nicht arbeiten.

Persönlich fand ich die Geschichte um Jessica recht unterhaltsam, obwohl es jetzt nicht unbedingt ein großes Ereignis gibt, war es dennoch sehr interessant zu erfahren, ob es Jessica gelingen wird, ihre Panikattacken zu minimieren oder eben nicht. Die Autorin hat auch noch den Vorfall mit der Tochter, die zu ihrem Vater eingebaut, sodass es dann doch noch mal spannend. Die Abschnitte von ihr und Hildegard fand ich amüsant, denn das Zusammenkommen der beiden war absolut realistisch und jeder der Kontakt mit Tierschützern hatte, kann das sowas von nachvollziehen. Es war aber auch sehr nett, wie die beiden sich dann zusammenraufen. Sehr schön.

Die Personen waren richtig nett beschrieben und ich fand gerade Jessica und Hildegard wirklich sympathisch. Kleiner Kritikpunkt wäre jetzt von mir, dass man die Personen aus meiner Sicht etwas zu oberflächlich gestaltet hat. Ich hätte mir doch etwas mehr Tiefe gewünscht. Die Taten von Jessica konnte ich übrigens sehr gut nachvollziehen und sie hatte mein vollstes Verständnis.

Der Schreibstil der Autorin war sehr locker und flüssig. Das Buch war sehr angenehm zu lesen und man ist auch relativ schnell damit durch. Die Handlung wird aus der Perspektive von Jessica erzählt, was ich recht interessant fand, denn so bekommt man einen guten Einblick in das Gefühlsleben von ihr.

Das Cover finde ich wunderbar, obwohl ich jetzt nicht das Gefühl habe, dass es gut zur Handlung passt. Hier erwartet man sich zuerst einen tollen, humorvollen Frauenroman.


Zur Autorin:

Andrea Ulmer wurde 1985 geboren. Sie arbeitet als Lektorin und Autorin vorwiegend im Bereich der Phantastik. Ihre Romane erscheinen unter anderem bei Knaur und Klett-Cotta. 2015 erhielt sie den Deutschen Phantastikpreis in der Kategorie “Bestes Sekundärwerk”.

Quelle: Verlag

Fazit:

4 von 5 Sterne. Nette Geschichte, die für kurzweilige Unterhaltung sorgt. Kann ich weiterempfehlen.

 

Loading Likes...

Write A Comment

*