Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar*!

 

Erscheinungsdatum: 12.11.2017
Seitenanzahl: 498 Seiten
Verlag: Dryas Verlag
Erhältlich als:

  • Taschenbuch: 12,00 Euro
  • eBook: 7,99 Euro

Hier erhältlich: Verlag, Amazon**

Klappentext:

Teufelsfarbe wurde im 16. Jahrhundert das aus der Waidpflanze gewonnene Blau genannt. Es würde Stoffe zerfressen und Unglück bringen, hieß es. Ausgerechnet diese Pflanze will Bauer Christoph Rieger aber anbauen. Und reich will er damit werden, denn die Farbe ist gefragt.

Gegen den Willen seiner Familie und zum Entsetzen der Gemeinde nimmt der Sonderling ein als Hexe verschrienes Mädchen zur Frau, um sich mit deren Mitgift seinen Traum zu ermöglichen. Zu spät erkennt er die Konsequenzen, die sein Vorhaben nach sich zieht …

Christophs Geschichte basiert auf einem realen Fall, der sich am 25. April 1510 in der Gemeinde Horka zugetragen hat.

Meine Meinung:

Das Buch habe ich eher zufällig gesehen, fand aber den Klappentext recht ansprechend, sodass ich mich entschlossen habe, es zu lesen.

Die Autorin entführt uns ins 16. Jahrhundert. Hier lernen wir Christoph kennen, der unbedingt seinen Vater übertrumpfen will. Dies hat er vor, indem er Waidpflanze anbauen will. Allerdings wurde das in seinem Dorf noch nie gemacht und die dortigen Bewohner sind sehr skeptisch. Auch braucht er Geld für diese Pflanzen und heiratet Margarete, welch er aus Kindertagen kennt.

Persönlich hat mir die Handlung richtig gut gefallen, denn es war absolut spannend und interessant. Auch wollte ich unbedingt erfahren, was mit dem Ehepaar passieren wird. Die Autorin hat hier auch einige Wendungen im Plot eingebaut, sodass man jetzt als Leser nicht weiß, klappt es mit diesen Pflanzen und auch in der Ehe, oder eben nicht. Interessanterweise gibt es dann auch noch Probleme mit den Dorfbewohnern. Die Sache mit der Ehe ist ja leider auch nicht so leicht für die beiden.

Die historischen Details fand ich genial und authentisch recherchiert, denn die Autorin hat alles zu einem wunderbaren Großen verpackt und ein tolles Buch geschaffen. Auch die Beschreibung des Settings, hat mir sehr gut gefallen, denn es waren so viele Kleinigkeiten beschrieben, sodass ich mich gut in die Handlung einfühlen konnte.

Die Darstellung der Charaktere war richtig toll. Alles wirkten auf mich sehr glaubwürdig und einfach lebendig. Es gab auch in paar Personen, die ich sympathisch fand. Allerdings würde ich sagen, dass das dieses Mal nicht überwiegend war.

Der Schreibstil der Autorin ist klasse, denn dieser war sehr flüssig zu lesen, obwohl ich diesen nicht unbedingt als leicht bezeichnen würde. Gerade der Beginn war sehr gewöhnungsbedürftig. Der Handlung konnte man sehr gut folgen, denn alles war sehr gut verständlich.

Das Cover finde ich sehr schön und ich finde es passt gut zur Geschichte.

Zur Autorin:

Ivonne Hübner, am 29.12.1977 in der niederschlesischen Oberlausitz geboren, studierte in Leipzig Germanistik, Kunstpädagogik und Erziehungswissenschaften. Seit 2008 arbeitet sie als Studienrätin für Deutsch und Kunst in Potsdam, wo sie mit ihrer Familie lebt.

Quelle: Verlag

 

Fazit:

5 von 5 Sterne. Unterhaltsamer historischer Roman, der interessante Themen vereint. Kann ich weiterempfehlen.

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