Vielen Dank an den Verlag und netgalley für das Rezensionsexemplar*!

 

Erscheinungsdatum: 07.06.2018
Seitenanzahl: 310 Seiten
Verlag: Impress
Erhältlich als:

  • eBook: 3,99 Euro

Hier erhältlich: Verlag, Amazon**

Klappentext:

Manchmal müssen gar nicht zwei Gegensätze aufeinandertreffen, um einen emotionalen Sturm heraufzubeschwören. Manchmal reicht es schon, wenn sich ein Mädchen und ein Junge begegnen, die sich von der Außenwelt so sehr abheben, dass sie selbst den Donner im Herzen tragen. So geht es Lula und Fayn, als sie sich als Kinder zum ersten Mal in einem Feriencamp über den Weg laufen. Für Lula, die ständig das Gefühl hat, den Boden unter den Füßen zu verlieren, ist der emotionslose Fayn wie der rettende Anker im tosenden Meer. Doch obwohl sie daraufhin Jahr für Jahr zueinander finden wollen, legt ihnen ihre Umgebung immerzu Steine in den Weg. Bis ihre Herzen irgendwann alles übertönen…

Quelle: Verlag

 

Meine Meinung:

Das Buch war wirklich entzückend. Die Autorin erzählt uns die Geschichte von Lula und Fayn. Bereits die Inhaltsangabe verrät so einiges, denn die beiden sind sehr unterschiedlich und lernen sich bereits in jungen Jahren kennen. Die Autorin erzählt hier durch diverse Rückblicke und mit Briefen, wie sich die beiden kennenlernen und was sich daraus entwickelt. Die Handlung springt übrigens zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart hin und her, was ich wirklich sehr unterhaltsam fand. Ich fand die Handlung definitiv wunderbar, denn die Autorin bringt auch eine Menge an Emotionen mit, die zwar nicht nur immer Positiv waren, sondern mich auch stellenweise auch aufgewühlt haben.

Die Charaktere der Geschichte waren aus meiner Sicht genial. Beide wirkten auf mich absolut realistisch und ich fand beide toll. Besonders fand ich übrigens, wie detailliert diese von der Autorin beschrieben wurden.

Lula wirkte auf mich sehr sympathisch und nett, aber zugleich auch interessant, denn sie hat was besonderes an sich. Ich würde sie aber auch als starke Persönlichkeit bezeichnen, denn an gewissen Stellen in der Geschichte machte sie einen tollen Eindruck auf mich.

Fayn wirkte auf mich auch definitiv gelungen. Er hat es ja nicht leicht, denn im Laufe der Geschichte erfährt man, dass er erkrankt ist und dennoch passt er sehr oft auf Lula auf, was ich sehr schön fand. Auch ihn würde ich daher als sympathisch bezeichnen.

Die Schreibweise war sehr flüssig und locker. Das Buch wird aus wechselnder Ich – Perspektive der beiden Hauptprotagonisten erzählt, was ich wahnsinnig interessant fand, denn man bekommt als Leser viele Eindrücke der jeweiligen Person. Die Handlung war sehr gut verständlich, obwohl es viele Wechsel der Zeit gab, aber die Autorin hat das sehr geschickt gemacht, denn es wurde alles sehr gut beschrieben.

Das Cover finde toll. Mir gefällt die dunklere Farbwahl, denn es passt gut zur Bezeichnung “Thunder”.

Zur Autorin:

Laini Otis ist das Pseudonym einer musikverrückten Mittdreißigerin, deren Geschichten alle eines gemeinsam haben: sie beginnen mit einem Song. Ein Song, der während des Schreibens zu einem Soundtrack wird, der den Herzschlag der Geschichte wiedergibt. Neben dem Schreiben und der Musik begeistert sich die Autorin für das Fotografieren und die traumhaften Inseln Hawaiis.

 

Fazit:

5 von 5 Sterne. Schöner, unterhaltsamer Roman. Kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen.

 

 

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