Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar*!

Erscheinungsdatum: 23.02.2018
Seitenanzahl: 416 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe
Erhältlich als:

  • Hardcover: 20,00 Euro
  • eBook: 15,99 Euro
  • Hörbuch: 12,99 Euro

Hier erhältlich: Verlag, Amazon**

Klappentext:

In einer Herbstnacht wird der Vater der Polizistin Frida brutal niedergeschlagen und liegt seither im Koma. Ein Mordversuch? Sie kehrt in ihr Heimatdorf in der Elbmarsch zurück, auf den Obsthof ihrer Eltern, wo sie auf Kriminalhauptkommissar Haverkorn trifft. Beinahe zwanzig Jahre sind seit ihrer letzten Begegnung vergangen, seit dem Mord an Fridas bester Freundin Marit, der bis heute nicht aufgeklärt werden konnte. Frida fällt die Rückkehr ins Dorf schwer: die Herbststürme, die Abgeschiedenheit, das Landleben zwischen Deichen, Marsch und Reetdachhäusern. Ihre alte Schuld scheint sie hier zu erdrücken: dass sie Marits Mörder kennt, aber niemandem davon erzählte …

Meine Meinung:

“Totenweg” ist mein erstes Buch der Autorin und ich bin definitiv begeistert. Das Buch ist übrigens der Auftakt zu einer neuen Reihe um die beiden Ermittler Paulsen und Haverkorn.

Der Einstieg in die Handlung war aus meiner Sicht eher ruhig und langsam, denn man erfährt so einiges über die beiden Ermittler und was die auch so in ihrem normalen Leben machen. Allerdings baut sich dann so langsam die Spannung auf und wird auch definitiv bis zum Schluss gehalten. Denn die beiden müssen zusammenarbeiten um einen Mörder zu finden.

Die Geschichte hier war sehr unterhaltsam, denn es war wirklich spannend und ich fand toll, wie komplex diese aufgebaut wurde. Es ist ja so, dass es hier nicht nur einen Fall gibt, sondern mehrere, wie man im Laufe des Lesens erfährt. Auch ist ja noch was von früher dabei, denn es gibt ja auch noch die Sache von vor 20 Jahren. So gibt es auch immer wieder Rückblenden, die sehr gekonnt in das Buch eingebunden wurde und man so eigentlich alles sehr gut nachvollziehen kann. Was meiner Meinung richtig toll ist, ist die Darstellung der Dynamik zwischen Paulsen und Haverkorn.

Die beiden Hauptcharaktere fand ich sehr gelungen dargestellt. Beide würde ich als glaubwürdig bezeichnen und ich empfand beide als sehr interessant. Ich fand auch beide alles andere als oberflächlich. So erfährt man beispielsweise, dass Haverkorn eine schlechte Zeit hat, denn seine Frau scheint erkrankt zu sein und irgendwie funktioniert bei ihm nicht so wirklich alles.
Paulsen wirkte auch gelungen auf mich. Hier fand ich es richtig interessant, wie die Autorin die Rückkehr beschrieben hat und wie es hier auch noch die Probleme mit ihrer Freundin von früher gab.

Es gibt übrigens eine Menge Nebencharaktere, welche ich eigentlich alle als durchwegs gelungen bezeichnen würde.

Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm zu lesen. Das Buch lies sich sehr flott lesen, denn es war absolut fesselnd und ich wollte es gar nicht weglegen. Das Setting in diesem Dorf fand ich wunderbar beschrieben und ich konnte mich gut in die Handlung einfühlen, denn es wirkte alles sehr realistisch dargestellt. Auch die Wechsel der Erzählperspektiven wurden von der Autorin gelungen beschrieben und man konnte der Handlung so sehr gut folgen.

Das Cover gefällt mir sehr gut und ich finde es passt gut zur Geschichte.

Zur Autorin:

ROMY FÖLCK wurde 1974 in Meißen geboren. Sie studierte Jura, ging in die Wirtschaft und arbeitete zehn Jahre für ein großes Unternehmen in Leipzig. Mit Mitte dreißig entschied sie, ihren großen Traum vom Schreiben zu leben. Sie kündigte Job und Wohnung und zog in den Norden. Mit ihrem Mann lebt sie heute in einem Haus in der Elbmarsch bei Hamburg, wo ihre Romane entstehen. Ihre Affinität zum Norden kommt nicht von ungefähr, verbrachte doch ihr Vater seine ersten Lebensjahre in Ostfriesland. TOTENWEG ist der erste Band ihrer Krimiserie um die beiden Ermittler Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn.
Quelle: Verlag

 

Fazit:

5 von 5 Sterne. Toller Krimi, der mich wunderbar unterhalten hat. Kann ich euch weiterempfehlen.

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