Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar*!

 

Erscheinungsdatum: 05.04.2018
Seitenanzahl: 383 Seiten
Verlag: Impress
Erhältlich als:

  • eBook: 3,99 Euro

Hier erhältlich: Verlag, Amazon**

 

Klappentext:

**Gegen den Rest der Welt**
Umgeben von Schrott und nuklearem Ödland kämpft die 17-jährige Lys gemeinsam mit ihrem Vater ums tägliche Überleben. Wesen, die nicht mehr menschlich sind, durchstreifen das Land und nur die Mauer der Siedlung schützt die beiden vor ihrem sicheren Tod. Als ihr Vater spurlos verschwindet, ist Lys plötzlich auf sich allein gestellt und die Situation scheint für sie ausweglos. Bis sie einem Kopfgeldjäger begegnet, der sich selbst nur »Z« nennt und ihr anbietet sie in die nächste Stadt zu führen. Damit muss sich Lys allerdings nicht nur dem grausamen Alltag außerhalb ihrer Siedlung stellen, sondern auch den Gefühlen, die der verschwiegene Z in ihr hervorruft…

Quelle: Verlag

 

Meine Meinung:

“Wasteland” ist ein ein toller Reihenauftakt und es ist mein zweites Buch der Autorin, welches ich nun gelesen habe. Auf diese Geschichte hier war ich richtig gespannt und wollte mich überraschen lassen, denn irgendwie habe ich mich auf eine düstere Zombiegeschichte gefreut. Allerdings kann ich euch sagen, dass die Zombies  zwar vorkommen, aber im Laufe der Handlung eher in den Hintergrund rücken, was aber dem Lesegenuss keinen Abbruch getan hat.

Lys ist die Hauptprotagonistin der Geschichte. Diese wächst bei ihrem Dad und beide sind als Schrotthändler unterwegs und versuchen so über die Runden zu kommen. Allerdings verschwindet eines Tages der Vater von Lys und so scheint es, als wäre sie auf sich alleine gestellt. Da taucht dann der sogenannte Z auf, dieser ist Kopfgeldjäger und die beiden arbeiten mehr oder weniger zusammen.

Die Handlung fand ich eigentlich wirklich spannend, denn es gab aus meiner Sicht immer wieder überraschende Geschehnisse, die interessant und unterhaltsam waren. Generell fand ich es auch toll, dass sich die Geschichte langsam gesteigert hat und ich gegen Schluss das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte, denn ich wollte unbedingt wissen, was mit Lys los ist.

Besonders lobenswert fand ich das Setting und die Atmosphäre im Buch. Diese düstere Atmosphäre habe ich fast schon aus dem Buch gespürt und auch die Beschreibung des Ödlands konnte mich begeistern. Da habe ich mich wirklich gut in die Handlung einfühlen können.

Lys war ne tolle Hauptprotagonistin. Sie wirkte auf mich eher ängstlich, zumindest stellenweise, allerdings dann auch wieder abenteuerfreudig und mutig, was man in solch einem Szenario sicher sein muss, damit man überleben kann. Ich würde sie allerdings als sehr sympathisch bezeichnen.

Auch die Nebencharaktere konnten mich begeistern. Ich fand diese allesamt interessant und sehr authentisch beschrieben.

Der Schreibstil war sehr locker und flüssig. Das Buch hat sich sehr gut lesen lassen und ich finde es toll, dass die Autorin sich hier irgendwie angepasst hat. Das vorherige Buch war ja eher humorvoll und hier wirkte alle sehr direkt und frech, wenn ich es so bezeichnen dürfte.

Das Cover gefällt mir jetzt in der Farbgestaltung sehr gut. Ich finde auch, dass dieses dunkle sehr gut passt. Persönlich hätte ich jetzt aber das Mädchen weggelassen.

Zur Autorin:

1994 in einem kleinen Dorf der Südpfalz geboren fand Emily Bähr schon früh ihre Liebe zu Büchern und Geschichten aller Art. Der Wunsch, einmal nach England zu ziehen ließ viele ihrer Geschichten eben dort spielen, so nun auch ihre erste Veröffentlichung »Ewig und Du«. Mit diesem Werk verließ sie zum erstem Mal den gewohnten Bereich der Dystopien und wagte sich an eine romantische Komödie – mit Enten

Quelle: Verlag

 

Fazit:

4 von 5 Sterne. Toller Auftakt. Freue mich schon auf die Fortsetzung.

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