Erscheinungsdatum: 20.04.2015
Seitenanzahl: 448 Seiten
Verlag: Blanvalet
Erhältlich als:

  • Hardcover: 29,95 Euro
  • Taschenbuch:10,99 Euro
  • eBook: 9,99 Euro

Hier erhältlich: Verlag, Amazon**

Klappentext:

In einer Bar irgendwo in Nebraska. Jack Reacher bekommt zufällig mit, dass der Dorfarzt einen Notruf entgegennimmt und sich weigert, der Anruferin zu helfen. Kurzerhand zwingt Reacher ihn dazu – und lernt eine Frau kennen, die nicht zum ersten Mal von ihrem Mann verprügelt wurde. Er stellt den Schläger im örtlichen Steakhouse und löst damit eine Lawine aus. Denn der Schläger ist einer der Duncans. Diese Familie ist berüchtigt für ihr erpresserisches und rücksichtsloses Verhalten – und geht über Leichen …

Meine Meinung:

“Wespennest” ist mein erstes Buch des Autor und ich bin wirklich begeistert. Was ich auch richtig klasse fand, war, dass ich das Buch auch ohne Vorkenntnis der anderen Reacher Bücher sehr gut lesen konnte. Allerdings erfährt man halt seine Vorgeschichte nicht, was ich jetzt aber nicht störend fand.

Der Autor wirft den Leser mitten ins Geschehen und wir dürfen Reacher erleben, wie er versucht einer Frau zu helfen, was ihm auch gelingt. Allerdings steht plötzlich ein ganzes Dorf gegen ihn, denn er hat durch sein Verhalten die Duncans auf sich aufmerksam gemacht.

Persönlich fand ich die Handlung richtig spannend, denn es hat mich fasziniert verfolgen zu dürfen, ob es Reacher gelingt dieser Familie Einhalt zu gebieten. Es ist ja auch so, dass der Autor einige Überraschungen aus der Vergangenheit platziert hat, die sich lüften, was ich auch wirklich gelungen fand. Man erfährt auch so, einiges über die Hintergründe in diesem Dorf bzw. den Duncans.

Es gibt einige wirklich tolle Actionszenen, die nichts für schwache Nerven sind, denn der Autor schreibt doch recht brutal und anschaulich, wie ich sagen würde. Allerdings sind solche Abschnitte dann auch meist recht unterhaltsam und man kann als Leser wirklich wunderbar mitfiebern. So geht es mir also zumindest meistens.

Das Setting in Nebraska fand ich relativ anschaulich beschrieben und es war irgendwie ganz interessant, wie der Autor die Landschaft dargestellt hat und ich hatte immer das Gefühl, dass ich mich hier sehr gut einleben konnte. Wie abgeschieden die Farmen sind bzw. wie weit alles auseinander ist. Wirklich gelungen.

Reacher hat mir jetzt als Hauptcharakter sehr gut gefallen. Da es jetzt das erste Buch mit ihm ist, welches ich nun gelesen habe, kann ich natürlich nur meine Eindrücke hier schildern. Er wirkt auf mich sehr stark und ich finde es richtig klasse, dass er sich nichts von solchen Menschen sagen lässt und sich auch hier versucht zu rächen.

Auch die Nebencharaktere empfand ich auch als wunderbar dargestellt beschreiben. Gerade die Dorfbewohner fand ich recht spannend.

Der Schreibstil des Autor war sehr flüssig und locker. Der Handlung konnte man sehr gut folgen, denn alles war sehr gut verständlich dargestellt. Persönlich hatte ich zwar an manchen Stellen das Gefühl, dass sich hier vielleicht doch der eine oder andere Logikfehler eingeschlichen hat, was mich jetzt nicht grob gestört hat.

Das Cover gefällt mir relativ gut und ich finde es passt gut zur Handlung.

Zum Autor:

Lee Child wurde in den englischen Midlands geboren, studierte Jura und arbeitete dann zwanzig Jahre lang beim Fernsehen. 1995 kehrte er der TV-Welt und England den Rücken, zog in die USA und landete bereits mit seinem ersten Jack-Reacher-Thriller einen internationalen Bestseller. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Anthony Award, dem renommiertesten Preis für Spannungsliteratur.

Quelle: Verlag

 

Fazit:

4 von 5 Sterne. Das Buch war wirklich spannend und interessant, sodass ich es definitiv weiterempfehlen kann. Es wird auch nicht mein letztes Buch des Autors sein.

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